How to: Running-Bekleidung richtig waschen

Wer Sport treibt, schwitzt, und wer schwitzt, muss seine Laufbekleidung regelmäßig waschen. Sonst tut man seinem Trainingspartner oder anderen keinen großen Gefallen und es kommt früher oder später zu unerwarteter Geruchsbelästigung. Da Running-Bekleidung auch nicht gerade günstig ist, sollte man verschiedene Dinge beachten, sonst landen die Teile zwangsweise im Müll, als dass ihr viel Freude an ihnen hattet.

Denn, auch die hochwertigste Laufbekleidung hat leider keine eingebaute Selbstreinigungsfunktion und muss daher wohl oder übel eine Waschmaschine von innen sehn. Um möglichst lange Spaß an euren Laufshirts, Laufhosen- und jacken habt, solltet ihr am Besten immer die Waschanleitung der Hersteller beachten - und natürlich unseren praktischen Tipps folgen!

Dreckiges Running-Outfit nach einem Lauf bei nasskaltem Wetter
Dreckiges Running-Outfit nach einem Lauf bei nasskaltem Wetter

Moderne Laufbekleidung macht eine besondere Wäsche und Pflege erforderlich

Anders als früher gibt es heutzutage eine Vielzahl an Hightech-Materialien, die eine entsprechende Pflege benötigen. Die Hightech-Bekleidung von heute besteht aus verschiedenen Mikrofasern wie Gore-Tex, Sympatex oder Lycra, die verschiedene Funktionen erfüllen. 

Zum einen soll Bekleidung einen Sportler warm halten, zum anderen soll der Schweiß von der Haut weg transportiert werden, damit diese möglichst lange trocken bleibt. Diese Funktionstextilien aus Mikrofasern, Mischgeweben oder Membranen können von herkömmlichen Waschmitteln nur schlecht oder mangelhaft gereinigt werden. Ein schlechter Geruch bleibt in den Mikrogeweben haften.

So wäscht man seine Running-Bekleidung richtig

Beim Waschen von Running-Bekleidung sollte man grundsätzlich auf Weichspüler verzichten. Weichspüler zerstört die Faserstruktur, die den Feuchtigkeitsaustausch reguliert. In Ausnahmefällen kann das auch bei Waschpulver der Fall sein.

Am besten eignen sich spezielle Feinwaschmittel, die ohne jegliche Rückstände aus der Wäsche verschwinden. Synthetische Fasern, inbesondere bei Hightech-Sportbekleidung, neigen dazu, unangenehme Gerüche anzunehmen. Es finden sich aber spezielle Sportwaschmittel im Sortiment jedes größeren Supermarktes, die Gerüche entfernen ohne die Funktion der Membranen zu beeinträchtigen.

Frisch gekaufte Laufklamotten solltest du UNBEDINGT vor dem ersten Tragen waschen. Oft sind diese noch mit Farbrückständen und Chemikalien "verschmutzt", die gesundheitliche Schäden mit sich führen können.

Nach einer Trainingseinheit wäscht man die getragenen Funktionswäsche am Besten sofort mit kaltem Wasser gut aus. So bleiben die Schweissrückstände nicht im Stoff und können sich somit auch nicht zersetzen, was erst zur Geruchsbildung führt.

Tipps für eine lange Lebensdauer der Kleidung

Prinzipiell sollte man auf die Benutzung eines Wäschetrockners verzichten. Der Grund: Die Funktionstextilien sind in hohem Maße hitzeempfindlich und könnten durch den Wäschetrockner schnell irreparabel beschädigt werden. Anstatt zum Wäschetrockner zu greifen, sollte man seine Running-Bekleidung an der frischen Luft bspw. an einer Wäscheleine aufhängen und trocknen lassen. 

Am besten wäscht man die Kleidung auf Links und benutzt stets das in den Produktinformationen angegebene Pflegemittel. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, sollte man alle Reißverschlüsse schließen und das schmutzige Bekleidungsteil zum Waschen in eine Kissenhülle oder eine spezielle Waschhülle stecken! 

Fazit

- Beim Waschen auf Weichspüler verzichten
- Vor dem ersten Gebrauch unbedingt waschen
- Nach dem Tragen kalt abspülen
- Flüssigwaschmittel verwenden, die rückstandslos aus der Wäsche verschwinden.
- Auf einen Wäschetrockner verzichten.


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