Gymnastikball-Übungen für starke Oberschenkel


Wie ihr mit einfachen Gymnastikball-Übungen euer Workout variieren könnt, habe ich euch bereits vor einigen Wochen gezeigt. Lag dort noch das Hauptaugenmerk auf dem Oberkörper, möchte ich heute das Hauptaugenmerk auf Übungen legen, die verstärkt Eure Beine und den Po zum Brennen bringen werden!
Langsamer Einstieg
Als Einstieg empfehle ich euch auch hier wieder die Balance Challenge, die ich bereits letztes Mal als Einstiegsübung gewählt habe. Zum einen dient diese Übung euch zum Rantasten an den Ball, denn egal wie balancesicher ihr euch fühlt: es braucht immer ein wenig, bis man sich auf den wackeligen Gymnastikball eingestellt hat. Zum anderen dient diese Übung auch als Warm-Up, denn nicht nur euer Rumpf, sondern auch eure Beine werden hier gefordert. Sind 30 Sekunden auf dem Ball balancieren zu leicht, könnt ihr die Zeit natürlich auch verlängern oder den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem ihr euch von einem Partner leicht anstupsen lasst.


Hüftheber Übung 1
Für diese Übung legt ihr euch zunächst mit dem Rücken auf den Boden und legt eure Füße mit den Fersen auf dem Gymnastikball ab – die Beine sind dabei leicht angewinkelt. Mit weit ausgebreiteten Armen hebt ihr dann eure Hüfte so weit wie möglich nach oben. Ziel ist es, dass Eure Körperline von den Füßen bis zum Kopf gerade oder sogar leicht überstreckt ist, sprich die Hüfte aus dieser Linie leicht herausragt.
Habt ihr eure maximale Höhe erreicht, senkt ihr eure Hüfte wieder bis kurz vor den Boden ab und beginnt dann mit der nächsten Wiederholung. Es gilt also: ordentlich Arschbacken zusammenkneifen!



Bein Curls
Bei der nächsten Übung wird vor allem eure Oberschenkelrückseite stark beansprucht. Sofern ihr euch noch nicht warm genug fühlt – ein paar Kniebeugen vorher schaden mit Sicherheit nicht! Die Ausgangsposition ist dann wieder wie bei der Hüftheber Übung. Flach auf den Boden legen, Arme seitlich wegstrecken und die Beine leicht angewinkelt auf den Ball ablegen. Danach heißt es Hüfte anheben und den Ball mit den Füßen so weit wie möglich nach hinten ziehen. Wenn ihr dann wieder zurückrollt, ist es wichtig, dass ihr in der Ausgangsposition wieder eure Hüfte anhebt.


Beckenlift
Ähnlich wie bei Übung 1 legt ihr euch beim Beckenlift mit ausgestreckten Armen auf den Rücken. Dieses Mal sind eure Beine jedoch parallel zum Boden ausgestreckt, sodass ihr den Gymnastikball fast nur mit den Fußspitzen berührt. Die Fersen sollten dabei den Ball nicht berühren! Dann heißt es wieder: Becken bis zum höchsten Punkt heben und ordentlich die Pobacken zusammenkneifen. Danach lasst ihr euer Becken wieder absinken, bis ihr fast den Boden berührt.


Diese 3 Übungen könnt ihr beispielsweise ganz leicht an jedes eurer Trainings anschließen. Startet doch einfach mal mit 10 Wiederholungen, wenn ihr dann nach einem Durchgang jeder Übung nichts spürt, könnt ihr das Ganze natürlich weiter erhöhen. Wenn euch dann selbst 20 Wiederholungen zu leicht sind, auch kein Problem! Macht die Übungen einfach mit nur einem Bein! Das ist nicht nur härter für eure Muskeln, sondern wird auch eure Balance herausfordern!

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