GoPro HD Hero2 beim Skydiving in Dubai: Ein Testbericht


Die neue „GoPro HD Hero2“ wurde von mir in Dubai und dort vor allem beim Fallschirmspringen getestet. Um einen möglichst umfangreichen Eindruck von der Kamera zu bekommen, habe ich auch Aufnahmen am Boden gemacht.
Die genauen technischen Daten und den Vergleich mit Vorgängermodellen könnt Ihr auf der Homepage von GoPro nachlesen.
 
Robuste Helmkamera für sportliche Aktivitäten
Wenn man seine sportlichen Aktivitäten filmen möchte, um sie entweder mit anderen zu teilen oder danach zu analysieren, kommt an einer kleinen Helmkamera kaum vorbei. Die GoPro eignet sich für diesen Zweck ausgezeichnet, da sie ein sehr robustes Gehäuse hat, das auch bei einem Sturz oder ähnlichem nicht gleich zu Bruch geht. Sollte das Gehäuse dennoch beschädigt werden, lassen sich alle Zubehörteile einfach nachkaufen.
 
Vergleich zum Vorgängermodell
An der neuen GoPro HD Hero2 hat sich im Vergleich zur alten GoPro äußerlich nicht sehr viel verändert. Gerade das ist aber als sehr positiv anzusehen, da man alle vorher erworbenen Zubehörteile einfach weiter benutzen kann. Die sichtbaren Änderungen beschränken sich auf drei zusätzliche rot blinkende Lichter, die es jetzt erlauben, aus jeder Perspektive zu erkennen, wenn die Kamera aufnimmt oder eine Bilderserie macht.
Außerdem gibt das Display jetzt mehr und verständlichere Informationen über den aktuellen Aufnahmestatus und die gewählten Einstellungen. Durch die große Zubehörvielfalt ist es möglich, die GoPro in nahezu jedem Sport einzusetzen. Mit den unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten sind ganz neue Blickwinkel auf verschiedene Bewegungsabläufe möglich.

 
Bildqualität: deutlich verbessert
Die Bildqualität hat sich bei der neuen GoPro HD Hero2 deutlich verbessert. Das ist auf den ersten Blick sowohl bei Bildern als auch bei Videos zu erkennen. Aufnahmen bei schwächerem Licht sind schärfer geworden, dabei wirken die Farben augenfällig realistischer und lebendiger. Wählt man den Aufnahmemodus 1080p, also Full HD, lässt sich der Weitwinkel von 170° auf 127° einschränken, das lässt Bewegungen rasanter erscheinen.
 
Extremer Weitwinkel
Durch den Weitwinkel von 170° bekommt man deutlich mehr auf das Bild, als bei einer normalen Kamera ohne Weitwinkel. Wenn man sein Videomaterial nachbearbeiten möchte, eignet sich meiner Meinung nach am besten der Aufnahmemodus 720p mit 60 Bildern pro Sekunde. Die 60 Bilder pro Sekunde ermöglichen faszinierende Zeitlupen, die immernoch flüssig aussehen.
 
Mein Fazit: Nahezu perfekte Bilder und Videos
Die bisherigen Erfahrungen mit der GoPro HD Hero2 haben mich in meiner Wahl bestätigt. Meiner Meinung nach bietet der Markt aktuell keine Helmkamera, die zu diesem Preis (ca. 350€) ein so breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und in nahezu jeder Lage perfekte Bilder und Videos liefert.
 
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