Garmin eTrex 30 Test


Um den eTrex30 von Garmin testen zu lassen, haben wir uns Robert von Geocaching-Handbuch.de an Bord geholt, der das GPS Gerät für uns als Gastblogger getestet hat:
Und wieder einmal haben wir ein gutes Gefühl bei Garmin. Nicht, dass es von vorne rein klar war, aber nach einer genauen langen Testphase heißt es: "Der erste Eindruck war korrekt!"
Wir haben das Garmin eTrex30 auf Herz und Nierchen getestet. Beim Cachen, Autofahren und Laufen. Neues Design, robustere Materialien, verbesserte Leistung, Handhabung perfekt, unkompliziert und intuitiv bedienbar!
Mit dem eTrex30 bringt Garmin den Markt der non-Touchscreen GPS-Geräte auf den neusten Stand. Neben Paperless-Geocaching und Drahtlos-Standard ANT+, bietet das neue eTrex durch Multi-GNSS (Global Navigation Satellite System), nicht nur GPS (USA) und WAAS (Korrektursignal) zur Ortsbestimmung, sondern Glonass (Russland) und Galileo (Europa). Aktivieren lassen sich alle Systeme auf einmal, was zu einer sehr hohen Positions-Genauigkeit führt.
Garmin lernt aus der Vergangenheit
Wer ein älteres eTrex besitzt oder vielleicht schon bei Bekannten noch das alte Gerät zu sehen bekommen hat, erinnert sich sicherlich an das ausgeleierte Gummiband, welches das eTrex grifffest machen sollte. Neues Konzept und das neue feste Band machen das Gerät zu einem ergonomisch wohl geformten Qualitäts-Navi. Die Hand schmiegt sich angenehm, bei Links- sowie Rechtshändern, um den 54 x 102 x 33mm kleinen Korpus.

Wieso ändern wenn´s perfekt ist? Rechts im Bild sehen wir den Daumen auf dem Joystick, dem intuitivsten aller Steuerelemente überhaupt. Hoch, runter, links, rechts, klick. In wenigen Schritten haben wir die Koordinaten eingegeben. Um ehrlich zu sein, ich habe mich gewehrt. Allerdings hat Andreas mich dazu genötigt, mich Touchscreen-Oregon Nutzer, Koordinaten Joy-zu-sticken. Auf Anhieb, ohne Probleme, ohne nachzudenken, es klappte einwandfrei.
Meiner Meinung nach werden sogar Oregon Nutzer den Umstieg genießen.
Bei einer Karre, schaut man(n) auch unter die Haube
Satte 1,7 GB interner Speicher, Micro-SD-Slot, Platz für 2000 Paperless Geocaches, 3-Achs-Kompass, 2,2" großes Display, Menü-Schnellwahl-Tasten, ein Multi-GNSS-Empfänger, 25 Stunden Laufzeit, automatisches Umschalten von Nacht-Tag-Farben (Helligkeit). In Kombination mit dem einfach zu bedienenden User Interface - unschlagbar.
Die Firmware wird, was bei Garmin wirklich vorbild- und fortschrittlich funktioniert, der Kundenkritik und den Ideen der Softwareentwickler ständig angepasst. Ca. jede 3-5 Wochen kann man mit einem Firmwareupdate der Garmin Geräte rechnen. Ein DICKES Plus!

Auch schon vor 20 Jahren wichtig...
Das Kartenmaterial! Parallel zu den sehr genauen Garmin-Karten, gibt es die Möglichkeit, Open-Street-Map (OSM) Kartenmaterial zu installieren (wir berichteten). Vorteile: OSM - Karten sind und bleiben kostenlos! Jeder, wirklich jeder von Euch, kann an diesen Karten arbeiten, Gebäude, Straßen, Wälder, Feldwege eintragen. Innerhalb von vier Tagen sind Eure Änderungen in diese Kartensätzen eingeflossen. Nicht nur Ihr, sondern auch Tausende weitere Kartographierer arbeiten tagtäglich daran. Sogar Baustellen sind eingezeichnet, was ein Zeichen der Aktualität ist.
Birds-Eye Satelliten Karten funktionieren ebenfalls, wie Ihr sie von Google-Earth kennt. Kostenlose von uns erstellte Gebiete, bieten wir euch hier an, weitere gibt es gern auf Anfrage.
Wir sind nach dem Test restlos überzeugt und können euch das Gerät nur wärmstens empfehlen. Ihr seid damit auf der sicheren Seite und müsst euch keine Sorgen machen koin, wie der Schwob sage würd, Gruschd zu kaufe.
Und alle, die an den technischen Daten des Geräts interessiert sind, hier entlang.
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