Freeride Ski: die besten Gebiete mit Powder Pur

Welcher Skifahrer und Boarder träumt nicht davon: die ersten Lines in einem unberührten Powderhang zu ziehen. Die Sonne glitzert und du gleitest durch den Powder wie durch Sahne. Du hörst deinen eigenen Herzschlag und dein Adrenalin pumpt...
Solche Momente gehören zu den ganz besonderen und wer sie erlebt, zehrt lange davon.
Im folgenden möchten wir euch ein paar Freeride-Gebiete vorstellen, die fürs Powdern vielleicht bessere Bedingungen bieten als so manch normales Ski-Gebiet.
Jeder Freerider hat so seine ganz eigenen Vorlieben und Vorstellungen, wie so sein perfekter Powdertag aussehen mag, daher verzichten wir an dieser Stelle auf ein „Top 5 Ranking“. Wir hoffen vielmehr, dass ihr mit unseren zusammen gestellten Informationen vielleicht einen neuen Super-Spot findet und den Powder auf der Zunge spürt...
Gebiet: Hochfügen, Zillertal / http://hochfuegenski.com
Höhe: 1.500 m – 2.500 m
Pisten-Km: 181 km, 38 Anlagen (Verbund mit Hochzillertal)
Ticketpreise: 41,50 Euro
Freeride-Infos: Ultimativer Freeride-Spaß für Alle!
Mit Seilbahnen, Liften und manchmal einem kurzen Marsch kann im Skigebiet Hochfügen in hochalpines, ungesichertes und nicht kontrolliertes Gelände vorgedrungen werden.
Der spezielle Freeride Point Hochfügen gilt als zentrale Anlauf- und Informationsstelle sowie Meldestelle für Freeriding. Die notwendige Lawinenausrüstung für den Tiefschnee-Tag kann dort geliehen werden.
Die Starter-Freeride-Area auf der Holzalm-Seite ist für all diejenigen gedacht, die sich ans Freeriden herantasten möchten.
Pistenpläne, Tourenbeschreibung und Checkpoints sind hervorragend aufbereitet unter: http://hochfuegenski.com/content/skierlebnis/freeride
Gebiet: Gargellen, Montafon / www.gargellen.at
Höhe: 1.400 m – 2.300 m
Pisten-Km: 47 km / 8 Anlagen
Ticketpreise: 40,10 Euro
Freeride-Infos: Klein aber fein!
Neben dem normalen Ski-Betrieb gibt es einige gut zu erreichende Ski-Routen und Variantenabfahrten, die es nicht zuletzt auch wegen ihrer Länge in sich haben. Besonders zu empfehlen ist die Variante „Madrisa Steilhang“ oder die Nidia-Route zur Kesselhütte im Täli.
Wer genügend Erfahrung und Power besitzt, sollte sich die ganztägige Madrisa Rundtour über die benachbarte Schweiz nicht entgehen lassen. Mehr Infos dazu im PME-Shop an der Talstation oder bei den Montafoner Bergführern.
Gebiet: La Grave, Frankreich / www.la-grave.com
Höhe: 1.450 m – 3.600 m
Pisten-Km: ka./ 3 Anlagen
Ticketpreise: 40 Euro
Freeride-Infos: Freeriding auf höchstem Niveau!
Keine Warteschlangen, keine präparierten Pisten, zwei Gondeln, ein Lift und jede Menge „Berg“. La Grave gehört zu den Gebieten, in die sich nur sehr erfahrene Rider wagen sollten. Die weiten Hänge werden nicht überwacht und die abfallenden Felswände und Gletscherspalten bedürfen einer besonderen Vorsicht.
Wer möchte, kann auch zusammen mit einheimischen Guides das Powder-Eldorado erkunden. Aber Achtung: Suchtgefahr!
Besondere Extravaganz bietet auch das neue Testcenter auf 3.200 m Seehöhe mit Top Marken wie z.B. Mountain Hardwear, Black Diamond, Diamir u.a.
Gebiet: Dammkar – Karwendel, Deutschland / www.karwendelbahn.de
Höhe: 933m - 2.244 m
Pisten-Km: ka./ 3 Anlagen
Ticketpreise: 30 Euro
Freeride-Infos: Deutschlands längste Skiroute – 7km!
Das Dammkar bietet traumhafte Tiefschneemöglichkeiten. Vorausgesetzt, man besitzt genügend Erfahrung und Power um die 7km lange Abfahrt genießen zu können. Der Zugang ist schnell und bequem über die Karwendelbahn möglich.
Die Orientierung im Gelände ist zwar relativ einfach, jedoch darf die alpine Umgebung nicht unterschätzt werden. Stimmen die Wetter-Bedingungen, werden die Routen von der örtlichen Bergwacht freigegeben.
Gebiet: Engelberg-Titlis, Schweiz / www.titlis.ch
Höhe: 1050 m – 3.200 m
Pisten-Km: 82 km./ 17 Anlagen
Ticketpreise: 50 Euro
Freeride-Infos: Schweizer Extraklasse!
Engelberg gehört zu den ultimativen Freeride-Destinationen der Alpen. Abfahrten wie Laub, Steinberg oder Galtiberg sind einmalig. Auf Wunsch, zeigen "local guides" Abfahrten mit bis zu 2000hm. Dafür müssen manchmal aber auch kurze Aufstiege (max. 1 Std.) in Kauf genommen werden.
Nach atemberaubenden Tiefschnee-Abfahrten kann man sich in den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten im Skigebiet erholen und die typischen Schweizer Leckereien genießen.
Egal, für welche Gebiete ihr euch auch entscheidet: eine notwendige Lawinenausrüstung (mind. mit Piepser, Schaufel und Sonde) sind unabdingbar. Fehlen sollte es auch nicht an nötigem Respekt vor „mother nature“ und einer gesunden Selbsteinschätzung.
Und jetzt heißt es Powderaallllaaaaaaaarrrrmmmmmmm! Have fun and ride on. Oder: Was ist euer Freeride Lieblingsgebiet?
P. S.: Noch ein Buchtipp - Powderguide – die besten Freeridegebiete der Alpen
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