Felix Wiemers: Trail-Action nach Prüfungsstress

Semester erledigt, Hausarbeiten können warten! Ja es ist soweit. Die Klausuren sind rum und ich kann die vorlesungsfreie Zeit genießen, bis dann die Abgabetermine für die Hausarbeiten wieder einmal anstehen – das ist aber noch in weiter Ferne!
Also hieß es erst mal spontan irgendwie raus zu kommen, nachdem ich mich der schmerzhaften Prozedur der Weisheitszahnentfernung hingeben musste. Ein guter Kollege und meine Freundin hatten auch ein wenig Zeit über und so haben wir mal die Bikes aufs Auto gepackt, das Kletterzeug und Wanderschuh eingepackt und sind in die herrliche Weinregion der Pfalz aufgebrochen. In Sankt Martin haben wir einen kleinen Platz fürs Camping am Fuße des Kalmits gefunden.
Auf den Trails austoben
Von hier aus ergibt sich nicht nur eine unfassbare Auswahl an Weinen für den Feierabend. Die Trails bieten sowohl bergauf als bergab anspruchsvolle Runs, wo sich super ausgetobt werden kann. Vor allem der Downhill vom Kalmit, dem höchsten Berg der Region, ist extrem flowig und super zu fahren. Und wer sich vorher am Gipfelhaus des Kalmits noch einen Wurstsalat gönnt, sollte für die Abfahrt gut gerüstet sein. Absolut empfehlenswert. Ein weiteres Highlight war für mich der Schenzelturm. Eine Abfahrt mit einigen schönen Serpentinen bietet einen super Einstieg für weniger Geübte. Hier ein Bild am Hambacher Schloss. Ja man kann auch ein wenig Geschichtskenntnis aufbessern in der Pfalz...


Weiter geht's ins Zillertal
Nachdem wir uns hier 2 Tage ausgetobt hatten, sollte es weiter ins Zillertal gehen - meinem bevorzugten Winterdomizil. Nach anstrengenden Biketagen standen nun ein paar Klettereinheiten an. Direkt von Mayrhofen aus starten drei Klettersteige verschiedener Schwierigkeiten zum Wirtshaus Zimmereben. Der leichteste ist für Einsteiger in den Sport absolut geeignet. Die schwierigste Route hält einige anspruchsvolle Passagen bereit, die nur für sportliche Einsteiger zu empfehlen ist. Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Blick über das Tal die Anstrengung wirklich wert.
Oben angekommen, kann sich jeder Kletterer dann mit zünftiger österreichischer Küche belohnen. Damit wir auch zu Fuß ein paar Meter gemacht haben, sollte der Penken mit einer Trailrunningeinheit bezwungen werden – Trailrunning bedeutet, dass Wanderpfädchen im Laufschritt erklommen werden. So ging es auf den aus dem Winter bekannten Penken und wieder hinab.
Ein letztes Mal aufs Bike
Und um im Zillertal auch noch mal das Bike anzupacken, habe ich mich zur Mittelstation der Bergbahnen in Zell gequält, um den neu entstandenen Flowtrail zu checken. Wirklich empfehlenswert und wer mehr Runs machen möchte oder sich selbst nicht so gerne die steile Zufahrt hochbugsieren will, kann für ein paar Euro auch die Bahn nehmen!


Was steht jetzt an? Noch 3 Tage daheim, Skier wachsen, Skiklamotten entstauben und ab nach Chile. Der Winter ruft endlich wieder!
Bis dann,
Euer Felix

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