Fabienne Amrhein vom engelhorn sports team

Ich heiße Fabienne Amrhein und studiere zurzeit in den USA. Ab dem Wintersemester 2013/2014 studiere ich aber wieder in Deutschland. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie und meinen Freunden. Für das engelhorn sports team starte ich seit fünf Jahren.
Es gibt heutzutage viele Funsportarten. Wie bist du gerade zum Laufen bzw. zur Leichtathletik gekommen? Und was ist das Interessante daran?
Zur Leichtathletik bin ich schon im Alter von sechs Jahren gekommen. Mein älterer Bruder hat damals quasi jeden Schülerlauf gewonnen und ich wollte bald nicht mehr einfach nur zuschauen und anfeuern. Ich wollte selbst an den Start gehen. Im Laufe der Zeit ist der Sport für mich immer wichtiger geworden und mein Training wurde kontinuierlich gesteigert. Was das Laufen für mich sehr reizvoll macht, ist das ständige Laufen an den eigenen Grenzen und sogar über gewisse Grenzen hinaus. Es gehört eine große mentale Stärke dazu, beim Laufen alles zu geben.
Was ist deine Lieblingsdiziplin? Bist du eher Mittel- oder Langstreckler bzw. Bahn- oder Straßenläufer?
Ich bin eher eine Mittelstreckenläuferin, aber meine Zukunft sehe ich auf der Langstrecke. Ich laufe sehr gern auf der Bahn, dennoch möchte ich auf den einen oder anderen Straßenlauf im Jahr nicht verzichten. Die Laufatmosphäre bei Straßenläufen ist eine ganz besondere und es macht einfach Spaß, ein Teil davon zu sein.
Wo trainierst du am liebsten? Auf der Bahn, im Wald oder auf der Straße?
Am liebsten trainiere ich am Berg mit weichem Untergrund. Bergeinheiten machen einen besonders stark für den Wettkampf.
Läufst Du lieber in der Gruppe oder eher allein und warum diese Entscheidung?
Ich laufe lieber in einer Gruppe, da ich mich viel besser motivieren kann und schneller laufe als allein. Es ist unheimlich hilfreich, wenn man Laufpartner hat, die sich zusammen mit einem durch die Einheit quälen.
Wie oft trainierst du die Woche?
Ich trainiere zurzeit achtmal in der Woche, wobei ich an zwei Tagen zwei Einheiten mache und mir einen Tag in der Woche komplette Ruhe gönne.
Wie schaffst Du es, diese Einheiten in den Alltag zu integrieren, ohne dass dabei dein Studium darunter leidet?
Es erfordert gutes Time Management und eine große Willenskraft. Wenn man wirklich trainieren möchte, findet man immer einen Weg, es einzubauen. Meine Freunde und Familie wissen, wie wichtig der Sport für mich ist und sind voller Verständnis, wenn ich weniger Zeit für sie habe, da ich lernen und trainieren muss. Wir genießen die Zeit, die wir miteinander haben, dafür umso mehr.
Der Faktor Motivation spielt im Sport eine wesentliche Rolle. Wie motivierst du dich für das Training bzw. für bevorstehende Wettkämpfe?
Anstehende Wettkämpfe sind genug Motivation für mich, um zu trainieren, da ich bestmöglich vorbereitet sein möchte. Bei den Wettkämpfen selbst habe ich immer den Anspruch, alles zu geben und bis zum Schluss zu kämpfen. Auf diese Weise kann ich auch mit einem schlechten Ergebnis zufrieden sein.
Welche Tipps würdest du Einsteigern mit auf den Weg geben, die mit dem Laufen anfangen möchten?
Als Einsteiger ist es wichtig, dass man sich kleinere Zwischenziele setzt. So bleibt man stets motiviert, weil man seine Fortschritte wahrnimmt. Außerdem muss man sich bewusst sein, dass jeder Mensch bessere und schlechtere Tage hat. Also darf man sich von einem miesen Tag nicht frustrieren lassen. Wenn man sich schlecht fühlt und dennoch sein Trainingsprogramm absolviert, fühlt man sich danach bedeutend besser und stärker.
An welchem Rennen (an dem du noch nicht teilgenommen hast) möchtest du unbedingt einmal teilnehmen?
Mein Traum ist es, einmal einen Marathon zu laufen. Das hat allerdings keine Eile und liegt noch in ferner Zukunft.
Was ist das Besondere am engelhorn sports team?
Das Besondere am engelhorn sports team sind die Teammitglieder. Auch wenn das Laufen eher eine Individualsportart ist, hilft es unglaublich, wenn man in einem starken Team zusammenläuft. Wir sind füreinander da während des Trainings und während der Wettkämpfe. Wir ziehen uns gegenseitig zu Spitzenleistungen.
Bilder: © Frederic Giloy
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