Eurobike 2013: Carbon oder doch Kondition?


Hallo Leute,
wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier Teil 2 der Eurobike-Berichterstattung. Ein großes Thema ist eigentlich ganz klein und leicht… Es geht um Carbon-Räder bzw. den Leichtbau im und am Bike.
Leicht wie eine Feder


Carbon ist in aller Munde, egal ob bei Profis oder den Alltags-Fahrern, jeder spricht darüber oder hört etwas Neues. Immer leichter und steifer werden sie, die Rahmen, Gabeln und andere Anbauteile aus Carbon. Aber es gibt auch manch Negatives zu hören… „Stell dir  vor, du fährst eine lange Tour und durch einen Sturz bekommt dein Carbon-Rahmen einen Haar-Riss… dann könnte der komplette Rahmen jederzeit bei der Weiterfahrt brechen!“ Natürlich kann bei Carbon so ein Haar-Riss durch einen Sturz entstehen, aber auch Aluminium- oder Metallrahmen haben ihre Schwachstellen. Außerdem ist ein Carbonrad kein Alltags-Jockel um allmorgendlich zum Bäcker zu fahren...

Der Stoff aus dem die Super-Bikes sind


Eines sollte man sich vor Augen halten: Je leichter das Bike, desto einfacher lässt es sich den Berg hochprügeln! Weniger ist mehr, das ist das Motto, welches für fast alle Teile am Bike gilt (bis auf wenige Ausnahmen). Munich Composites, ein Unternehmen der „German Carbon Group“, welche zu den fortschrittlichsten Carbon-Bike-Herstellern der Welt gehört, hat dieses Motto ausgereizt und das leichteste Singlespeed-Rad des Planeten entwickelt. Das „Braid“ fliegt mit seinen unglaublich geringen 4,2 kg geradezu über den Asphalt und sieht dabei auch noch abgefahren aus! Mit rund 10.000 € gehört dieses Baby zu den „Lebensträumen“ die ich schon im ersten Teil erwähnte…
Ein weiteres Highlight der Superleicht-Eurobike war das neue Bike von Lightweight. Mit dem neu entwickelten Rahmen „Urgestalt“, welcher nur 790 gwiegt, ist dieses matt-schwarze Biest der Hingucker auf der Straße und ab November bei engelhorn sports erhältlich.


Anbauteile: Marke Handarbeit
Nicht nur die Rahmen, Gabeln und Räder sind aus Carbongeflecht, sondern auch das Zubehör und andere Anbauteile. Die Firma Look hat mit der neuen „Kéo Blade 2“ das leichteste Rennradpedal der Welt vorgestellt. Durch die Verbindung von Titan und Carbon wiegt dieses Pedal gerade einmal 90 g pro Stück - ebenfalls ab November dürft ihr euch über dieses Ultraleichtteil bei uns im Sortiment freuen.
Auch Kurbel und Bremsen sind einem Carbon-Lifting unterzogen worden. Das Unternehmen „THM-Carbones“ ist Spezialist für

Ultraleicht-Anbauteile und gehört wie Munich Composites zu der German Carbon Group. Der von THM in Handarbeit produzierte 2-Fach-Kurbelsatz „Clavicula M³“ bringt nur 450 g auf die Waage. Ein Meisterwerk der Carbon-Flecht-Technologie ist das Bremssystem „Fibula“. Das Set (also die Bremszangen für vorne und hinten) wiegen zusammen gerade mal so viel wie ein Cheeseburger (120 g)!
 
 
Somit kommen wir zum Ende meiner Eurobike 2013 Highlights. Die Bike-Saison 2014 wird kein Auge trocken lassen und engelhorn sports (geheime Insider-Infos!) wird mehr als nur eine Neuheit im Sortiment haben! Ich hoffe, ihr seid genauso gespannt wie ich, also lasst über die Wintersaison keine Müdigkeit aufkommen, damit ihr zum Start der Saison direkt Vollgas geben könnt!


In diesem Sinne: „Wer Rückenwind hat, der fährt zu langsam.“
 

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