engelhorn sports Schuhspende nach Nepal


Die Idee einer engelhorn sports Schuhspende an Nepalesen hat ihre Anfänge im letzten Jahr, als wir am 2.11.2011 nach Kathmandu flogen. Wir hatten drei Tage, um uns dort auf ca. 1400 Metern einzugewöhnen, dann ging es mit einem Jeep in einer sehr abenteuerlichen Fahrt nach Syabru Bensi. Von dort aus wanderten wir los und haben anschließend immer in verschiedenen Höhen und Lodges übernachtet.
Bei Minusgraden durch Nepal
In Kyangching Gomba blieben wir zwei Nächte und erklommen zu viert den Tserko Ri (5033m). Kleine Anmerkung: Wusstet Ihr, dass Berge in Nepal erst ab 5000 m einen Namen bekommen? Dann liefen wir wieder etwas bergab und von Bamboo (1800m) aus, nach einer Nacht mit einem morgendlichen Erdbeben, ging es über Shinggomba (3000m / -6°C), Laurebinayak (3900m / -7°C) und Goseinkund , Heiligen Seen, in denen Shiva schon badete,(4360m / -10°C) über den Laurebinayak-Pass (4650m) zurück nach Kathmandu. Insgesamt dauerte unsere Tour 16 Tage.
Träger mit schlechtem Schuhwerk
Ich habe Euch bewusst dazu geschrieben, wie kalt es teilweise war, damit Ihr Euch die Lage der Träger bildlich vorstellen könnt. Die Träger hatten nur bei wirklich kalten Temperaturen Turnschuhe an. Ganz normale. Meistens trugen sie aber ihre FlipFlops. Auch eine Art des Natural Running. Nicht zu vergessen, dass sie unser Gepäck plus ihren meist kleinen Rucksack trugen. (ca. 15 kg).

Schuhspende nach Nepal
Das brachte mich dann meinerseits auf den Gedanken, in der engelhorn sports Bergsport-Abteilung bei Herrn Krasko und Herrn Stramer nach einer Schuhspende zu fragen. Diese reagierten begeistert und Ende Januar konnten wir 27 Paar Wanderschuhe ins Frankenland zu unserem Freund und Veranstalter der Tour, Herr Günter Christof (http://www.himalaya-trekking.info/), fahren. Dort fand das Vortreffen für die Märztourgruppe statt und so sind jetzt bereits 10 Schuhpaare aus Mannheim in Nepal im Einsatz. Die anderen werden im November 2012 folgen.
 

Überraschung und Freude in Nepal
Die nepalesischen Träger zeigten sich erstaunt, aber sehr erfreut über die Spende. Auch wenn sich einer von ihnen Blasen lief. Was aber kein Grund zur Traurigkeit war, denn so machten sie beim Abstieg über Nacht einen Abstecher heim zu ihrer Familie. Die Märztour, sagte der Veranstalter Günter Christof, war wieder sehr schön, aber es gab etwas mehr Schnee als bei meiner Tour im November. Also denke ich, dass es mehr als nützlich und gut war, diese lieben Menschen mit robustem Schuhwerk zu beschenken.
Danjebat! (Vielen Dank)
Eure Gaby (Running Abteilung)
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