Eine Winterwanderung auf das Seekarkreuz bei Lenggries

Dauer/Länge: 900hm, 6 Stunden
Höchster Punkt: Seekarkreuz, 1.601m
Startpunkt: Hohenburg Lenggries
Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel
Ausrüstung: zur Packliste
Anfahrt/Parken: Wanderparkplatz am Eingang zum Hirschbachtal
Einkehrmöglichkeit: Lenggrieser Hütte ca. 1h vor dem Gipfel
Die Winterwanderung auf das Seekarkreuz ist besonders zu empfehlen, da man bei schwierigen Verhältnissen den breiten Forstweg im Auf- und Abstieg wählen kann. Dementsprechend ist an schönen Tagen auch ganz schön viel los auf dem Berg. Oben belohnt einen ein phantastisches Panorama vom Hirschberg bis zur Zugspitze.
Die Höhenmeter und Dauer sollte man trotz des gemütlich ausschauenden Wegs nicht unterschätzen, und auch der Forstweg kann im Winter recht vereist sein, daher empfehlen sich Steigeisen; Stöcke sind obligatorisch!
Einfache Anfahrt
Von Bad Tölz aus fahrt ihr nach Lenggries, dort nehmt ihr nicht die erste Auffahrt zur Ortsmitte, sondern die zweite nach Hohenburg. Einmal links und dann geradeaus bis zum gebührenpflichtigen Wanderparkplatz.


Zwei Varianten für den Aufstieg
Vom Wanderparkplatz aus folgt man der Beschilderung zur Lenggrieser Hütte. Man kann entweder den Grasleitensteig wählen oder den Weg durch das Hirschbachtal.
Erstere Variante erfordert ein gewisses Maß an Trittsicherheit, was besonders bei eisigen Verhältnissen zu bedenken ist. Der Forstweg durch das Hirschbachtal ist ein breiter, zumeist nur leicht ansteigender Weg mit ein paar steileren Stellen. Dafür zieht er sich aber ganz schön bis zur Lenggrieser Hütte. Umso schöner ist es, wenn man endlich die Hütte im Blick hat!


Endlich oben! Zur Hütte und zum Gipfel
Die Lenggrieser Hütte hat ganzjährig geöffnet und wartet mit Leckereien wie Kaspressknödel und Schweinebraten auf. Man kann sich überlegen, erst zum Gipfel aufzusteigen und sich dann eine Mahlzeit zu gönnen, oder sich lieber zunächst aufzuwärmen.
Auch wenn der Gipfel des Seekarkreuzes zum Greifen nahe erscheint, dauert der Aufstieg doch noch eine gute Dreiviertelstunde. Zunächst geht es durch den Wald und dann über den unbewaldeten Rücken das letzte Stück hoch bis zum Gipfelkreuz.


Da das Seekarkreuz oben so kahl ist, ist es einer der besten Panoramaberge in der Region. Gerade im Winter herrscht dort oben eine tolle Stimmung, es sind weniger Leute unterwegs und man hat durch die klare Luft eine tolle Fernsicht auf die verschneiten Berge.


Für den Abstieg über den Forstweg sollte man nochmal gute 2 Stunden einplanen. Daher sollte man auf keinen Fall später als 3 Uhr wieder losstarten, da man sonst im Winter schnell in die Dunkelheit gerät.

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