Testbericht: Die Multisport gps uhr "suUnTo Spartan Ultra"

Um die Suunto Spartan Ultra auf den Prüfstand zu stellen, haben wir gemeinsam mit Suunto im Spätsommer nach einem Tester unter unseren Kunden gesucht. Mit Heidi aus Wien sind wir fündig geworden:

Ich habe die Uhr am 06.10.2016 erhalten und es war ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Die Testphase bis jetzt war etwas kurz bemessen, aber die Uhr hat mich innerhalb dieser Zeit restlos überzeugt und das obwohl die Software noch nicht fertig ausgereift ist.

Aber eines nach dem anderen.  

Das Verbinden und der erste Test

Der erste Test nach dem Anlegen der Uhr war natürlich das Verbinden mit dem HF-Sensor, dem Smartphone über das Movescount App und das Testen des GPS-Empfangs. Das Verbinden mit neuen Sensoren sowie dem Smartphone funktioniert sehr einfach und ist intuitiv durchzuführen. Das Finden des GPS-Sensors hat mich überrascht, denn obwohl ich mich in der Wohnung befand, hatte ich bereits innerhalb weniger Sekunden das Signal.

Mit verbundenem HF-Sensor und GPS-Signal ging es sofort zur ersten Einheit. Bewaffnet mit der Suunto Spartan und der Polar V800 schwang ich mich auf den Crosser und suchte die entlegensten Wege und fuhr auf bewaldeten Pfaden, um das GPS-Signal wirklich testen zu können. Am Ende der Einheit wiesen die beiden Uhren etwa 70 m Abweichung auf und somit dürfte der Empfang wirklich gut sein. 

Die Auswertung via App

Die Auswertung der Einheiten in der Movescount App ist dann sehr ansprechend aufbereitet und enthält vor allem mit dem V02 und den EPOC PEAK Werten für mich wirklich interessante Details. Auch die Aufschlüsselung der Zeiten in Auf-, Abstieg und flache Abschnitte ist gerade beim Radfahren sehr interessant. 


Diejenigen Werte, die die Uhr in der Auswertung nach der Einheit nicht anzeigt, kann man später über die App checken. 
 
Bei den Einheiten kommen wir auch zu einem Punkt, den ich etwas unglücklich finde. Die Auswahl an Sportarten ist absolut ausreichend, aber es fehlt definitiv die Möglichkeit, die Trainingsbildschirme auf der Uhr selber zu erstellen und den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Der Versuch, das mit Einstellungen wie „Basic“, „Intervall“, „Power“ uvm. zu beheben ist zwar gut gemeint, macht das „Excercise“ Menü aber im Endeffekt etwas unübersichtlich. Auch wenn man mit dem gut bedienbaren Farb-/Touchdisplay schnell durch die farblich unterschiedlich dargestellten Sportarten durchscrollen kann.

Zwei Punkte gehören noch etwas genauer betrachtet:
Einerseits die Recoverzeit, dafür muss ich mein Training wieder intensivieren, um die Zeiten besser verstehen und beurteilen zu können.
Andererseits die verbrauchten Kalorien, hier fehlt mir das Wissen, worauf sich
diese Werte beziehen und sie erscheinen mir im Vergleich zur Polar etwas zu
nieder. Wobei die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen liegt.


Die Uhr ist bei ihrer Größe überraschend leicht und besticht durch ein sehr angenehmes Tragegefühl

Für mich kommt sie durchaus als Alltagsuhr in Frage und wird nun so auch verwendet werden. 
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