Die richtige Laufbekleidung: Joggen bei Minusgraden


Wenns draußen regnet, schneit oder stürmt, dann sinkt meine Lauflust schnell in den Keller und Gedanken wie: „Warum kanns nicht warm oder wenigstens trocken sein“, schießen mir durch den Kopf.

Ich würde mich zwar eher als Herbst- und Winterliebhaber bezeichnen, das kann sich allerdings schnell ändern, wenn ich den Schutz meiner warmen Wohnung verlasse. Mit der richtigen Laufbekleidung jedoch kann sich sogar das Joggen bei Minusgraden oder Regen zum Laufvergnügen entwickeln.

Für das Joggen bei Minusgraden muss die Laufbekleidung aber hohe Anforderungen erfüllen: Sie sollte wasser- und winddicht, außerdem atmungsaktiv sein und gleichzeitig vor Kälte schützen. Und dann auch noch gut aussehen. Das Prinzip heißt hier: Lagenlook.

Lage 1: Das Laufshirt

Das Laufshirt adidas Supernova S/S Tee sitzt sehr komfortabel und sorgt mit ClimaCool® für ein optimales Feuchtigkeitsmanagement. Sie gibt es auch in der Langarmvariante Supernova L/S Tee.

Lage 2: Die Laufjacke

Die Laufjacke sollte auf jeden Fall winddicht sein. Ein starker Regenschutz ist nicht unbedingt notwendig, denn wenn es richtig heftig regnet, dann wird man trotzdem nass.

Um im Dunkeln sicher laufen zu können, gehören Reflektoren an die Laufjacke. 


Glücklicherweise sind diese mittlerweile ein Standard geworden. Für Läufer wie mich, die nur ungern eine Läuferlampe tragen, sind sie noch wichtiger.

Die Salomon Softshell Jacke leuchtet schon von weitem ganz stark, sie ist ideal für dunkle Wintertage. Auch die Brooks Laufjacke im Beerenton fällt wunderbar auf!


Die Laufhose

Bei der Laufhose gibt es zwei Optionen: Tights oder etwas weniger eng anliegende Hosen. Tights sind leicht und bieten eine optimale Passform. Dazu saugen sie bei Regen ein bisschen weniger Wasser auf als die normalen Laufhosen. Ein tolles Beispiel ist die Gore Running Tight Mythos 2.0 - durch die gelben Reflektoren ist sie sehr gut sichtbar. Die bequemen, weiteren Laufhosen bieten mehr Bewegungsfreiheit als Tights. Letztendlich kann man sagen, dass es auch hier Geschmackssache ist, ob man sich eher für eine enge oder weitere Laufhose entscheidet.


Mütze und Handschuhe

An kälteren Tagen sind eine Mütze und Handschuhe fast unverzichtbar. Die Mütze schützt Kopf und Ohren vor Kälte und damit vor unnötigem Frieren. Auch hier sind Funktionsmaterialen sinnvoll, um den Schweiß schnell vom Kopf weg zu transportieren. Die Gore Essential Light Beanie macht den Läufer außerdem auch gut sichtbar. 

Zu Beginn einer Trainingseinheit trage ich immer Handschuhe wie die Gloveliner von IceBreaker - sollte es dann doch mal zu warm werden, kann ich sie immer noch ausziehen. 
Wenn es dann noch kälter wird, verwende ich zusätzlich noch einen Gesichtsschutz. Dafür eignet sich ein leichtes Halstuch.


Wie sieht eure perfekte Laufbekleidung zum Joggen bei Minusgraden aus, habt ihr wertvolle Tipps?

Ich laufe am liebsten in Funktionsgewebe, das den Schweiß von der Haut nach außen trägt. Alte Baumwolllaufjacken, die übrigens sofort schweißnass sind, befinden sich zwar noch in meinem Kleiderschrank, finden aber nur noch in Ausnahmefällen den Weg nach draußen. Um optimal vor Kälte geschützt zu sein, empfehle ich das „Zwiebelprinzip“ mit mehreren Lagen Funktionswäsche übereinander.

In Mannheim war es in den letzten Jahren noch nicht besonders kalt. Deswegen haben bisher immer zwei Schichten für den Oberkörper gereicht, an kälteren Tagen dürfen es gerne auch drei Schichten sein. Beispielsweise ein dünnes Funktionsunterhemd als erste Schicht, darüber ein langärmeliges, atmungsaktives Laufhemd und dann die Laufjacke.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Laufen im Herbst und Winter!

Newsletter