Die richtige Bike-Regenjacke für Frauen

Warum Regenschutz nicht gleich Regenschutz ist    

Es regnet wie aus Kübeln, aber ich muss endlich wieder auf's Rad und werde definitiv nass werden, denn die Regenjacke, die ich habe, ist eigentlich keine richtige. Günstig war sie nicht gerade, aber sie hält trotzdem nicht mehr als einen kurzen Schauer ab. Wie kann das sein?

Die Frage nach dem Wofür

Wenn man sich eine Regenjacke für's Radfahren zulegt, muss man sich zuallererst fragen, für welchen Zweck man sie benötigt. Meine bisherige Regenjacke ist eine sehr gute, aber sie ist schlichtweg ungeeignet für längere Fahrten im Dauerregen. Dafür ist sie ultraleicht und winzig klein zu verpacken, darüber hinaus sehr atmungsaktiv, lässt sich also bestens im Sommer in der Trikottasche mitführen, wenn unter Umständen ein kurzer Schauer niedergehen könnte. An Regentagen ist eine solche Jacke aber absolut fehl am Platz.


Die richtige Auswahl – eine Jacke für jeden Zweck

Ganz grob kann man Regenjacken also nach ihrer Funktion unterteilen:

Alltagsbegleiter:

Die robuste, dichte für den Pendler und Stadtfahrer. Diese Jacken halten viel aus und brauchen kaum Pflege. Sie sind nicht extrem teuer, aber auch nicht besonders atmungsaktiv, meist weiter geschnitten, damit man sie über der Alltagskleidung tragen kann, und haben kein geringes Packmaß, halten dafür aber zuverlässig dicht. Für den Stadtfahrer ist sie optimal.

Notfallschutz:

Quasi das genaue Gegenteil ist eine Jacke, wie ich sie oben schon beschrieben habe: Ultra leicht und winzig packbar, durch das feine Material tendenziell eher empfindlich, dabei sehr atmungsaktiv für schweißtreibendes Training, körpernah geschnitten und eher wasserabweisend als wirklich dauerhaft dicht. Für den ambitionierten Radsportler unerlässlich, ist eine solche Jacke wiederum für den Alltagsfahrer nicht attraktiv.

Die Mittelklasse:

Sie ist ziemlich leicht, ziemlich atmungsaktiv und relativ klein packbar. Vor allem ist sie wirklich zuverlässig dicht, und das zu einem vernünftigen Preis. Sie hat nicht das kleine Packmaß der Notfallschutz-Jacke und ist nicht so robust wie der Alltagsbegleiter, dafür aber atmungsaktiv und sportlich geschnitten.

Im Topsegment:

Ganz oben in der Hierarchie der Regenjacken gibt es die Jacken mit Membran, die allesamt hoch atmungsaktiv und dabei völlig wasserdicht sind. Dabei unterscheiden sie sich aber je nach Zweck darin, dass sie entweder vor allem robust und dabei einen Hauch schwerer oder aber vor allem leicht und körpernah geschnitten (für Wettkämpfe und ambitionierte Allwetterfahrer), dafür etwas weniger hart im Nehmen sind. Diese Hightech-Jacken sind jedoch längst nicht so klein und leicht wie unser „Notfallbegleiter“ von oben, so dass man sie dennoch ungern unnötig im Trikot mit sich herumschleppt. Für den Dauereinsatz sind sie ideal.

Beratung und Anprobe

Was ich sehr schnell merke, als ich mich in der Bike-Abteilung des Sporthauses beraten lasse, sind zwei Dinge:

1. Ich habe keine Ahnung: Ach du meine Güte! Es gibt eine große Auswahl an Regenjacken für Frauen, das hätte ich nicht erwartet. Aber für mich sieht alles mehr oder weniger gleich aus und ohne eine ordentliche Beratung hätte ich bestimmt die falsche Wahl getroffen.

2. Anprobieren ist bei einer Regenjacke ALLES: Die Eine war mir viel zu lang, eine andere spannte an den Schultern, wieder eine andere war zu wenig tailliert. Sehr schnell konnte ich einige Modelle ausschließen.

Meine Wahl: Die Endura Wmns Xtract (aquamarin):

Ich habe mich für die Xtract des britischen Herstellers Endura entschieden, der bekannt ist für das gute Preis-Leistungsverhältnis, und vor allem dichte Jacken. Sie ist körpernah geschnitten und atmungsaktiv für den sportlichen Gebrauch, dabei aber noch verhältnismäßig leicht und passt im mitgelieferten Transportbeutel halbwegs ordentlich in die Trikottasche. Das leuchtende Türkis gefällt mir erstens und macht mich außerdem an trüben Tagen gut sichtbar.

Härtetest

Direkt beim ersten engelhorn-Ride am Dienstagabend, konnte ich meine neue Errungenschaft testen. Es war mild, aber wir wurden richtig nass. Und ich sehr froh, dass ich mir kurz zuvor noch die richtige Jacke zugelegt hatte.

Mein Fazit

Eine gute Regenjacke ist etwas Tolles und unerlässlich, wenn man in unseren Breiten mit dem Rad unterwegs sein möchte. Die Auswahl in der Bike-Abteilung von Regenjacken für Frauen ist groß und eine Anprobe sowie eine gute Beratung sehr wichtig. So habe ich für meine persönlichen Bedürfnisse die perfekte Jacke gefunden.

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