Die Nike Free Reihe – Trainingspläne für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis

Wer einmal über den Campus der Deutschen Sporthochschule in Köln geschlendert ist, der wird ihn schon kennen, den Nike Free. An Europas größter Sport-Uni wurde der Schuh mitentwickelt, gefühlt jeder zweite Student trägt ihn.
Ich will euch die neuste Reihe des Kult-Schuhs einmal vorstellen und gebe Trainingstipps für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.
Nike Free 5.0.
-       Gewicht: Damen 189 Gramm, Herren 232 Gramm
-       Sprengung: 8 Milimeter
Der Nike Free 5.0 ist der schwerste Schuh der Reihe und besitzt mit acht Milimetern die größte Sprengung. Er ist der ideale Schuh zum Einstieg ins Natural Running. Bevor ihr die anderen Schuhe der Free-Reihe testet, solltet ihr zunächst mit diesem Schuh Erfahrungen machen.
Anfänger: Einsteiger sollten den Nike Free 5.0 erst einmal im Alltag testen. Der Schuh macht auch optisch etwas her und kann problemlos zu Freizeitkleidung getragen werden. Wer sich im Alltag an den Schuh gewöhnt hat, der kann ihn zum ersten Mal beim Laufen testen. Wer 2-3 Mal die Woche läuft, sollte den Free 5.0 einmal tragen, aber nicht länger als fünf Kilometer laufen. Schon schnell werdet ihr merken, dass sich eure Fußmuskulatur gestärkt hat. Danach könnt ihr auch mehr Kilometer laufen.
Fortgeschrittene: Für regelmäßige Läufer bietet der Nike Free 5.0 vor allen Dingen Abwechslung im Training. Wer fast täglich läuft, sollte 1-2 Einheiten mit dem Free 5.0 absolvieren und dabei langsam die Kilometer Zahl erhöhen. Auch Fortgeschrittene stärken ihre Fußmuskulatur. So ist effektiveres und härteres Training mit weniger Verletzungsgefahr möglich.
Profis: Auch für Läufer, die mehr als 50 Kilometer pro Woche ableisten, ist der Nike Free 5.0 eine gute Ergänzung. Wer zwischen 5 und 10 Mal pro Woche läuft, kann den Schuh auch 2-3 Mal tragen, egal ob beim Dauerlauf oder bei schnelleren Einheiten. Der Vorteil: Euer Abdruck und euer Laufstil verbessern sich.
Nike Free 4.0.
-       Gewicht: Damen 178 Gramm, Herren 218 Gramm
-       Sprengung: 6 Milimeter
Der Nike Free 4.0 ist so etwas wie der Mittelklasse-Schuh der Reihe. Er dient Anfängern und Fortgeschrittenen als optimaler Übergang ins ultimative Barfußlaufen. Wer sich im 5.0. wohlfühlt, wird mit dem 4.0. noch mehr Erfolge erzielen.
Anfänger: Wie beim etwas schwereren Modell gilt auch hier für Einsteiger: Im Alltag testen. Wer mit dem Nike Free 5.0. gut zurechtgekommen ist, der sollte den 4.0. erst einmal im Alltag tragen und später auch in ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche. Durch die höhere Flexibilität ist der Trainingseffekt für die Fußmuskulatur noch größer.
Fortgeschrittene: Läufer, die schon etwas weiter sind und sich an die Belastung im Training mit dem 5.0. gewöhnt haben, sollten für ein noch besseres Fußmuskeltraining zwischen dem 5.0. und dem Nike Free 4.0 wechseln. Insbesondere für die schnellen Einheiten ist der leichtere 4.0. sinnvoll.
Profis: Wer sich im intensiven Training schon an den Vorgänger gewöhnt hat und seinen Körper noch mehr fordern will, der sollte im Training beide Schuhe abwechselnd laufen. Auch hier gilt: Den Nike Free 4.0. optimalerweise für die schnellen Einheiten nutzen.
Nike Free 3.0.
-       Gewicht: Damen 164 Gramm, Herren 201 Gramm
-       Sprengung: 4 Milimeter
Das leichteste Modell der Nike Free Reihe mit der geringsten Sprengung bietet das ultimative Barfuß-Feeling. Nicht nur Anfänger sondern auch Profis können hiermit eine ganz neue Erfahrung machen.
Anfänger: Der sehr flache Nike Free 3.0 ist insbesondere bei Einsteigern eine Herausforderung an den Bewegungsapparat. Daher sollten Einsteiger das leichte Modell nur anlaufen, wenn sie vorher ausreichend und gut in den Vorgängermodellen trainiert haben. Anfänger erzielen zudem alleine durch das Tragen im Alltag schon Effekte in der Fußmuskulatur. Ansonsten dient der Schuh vor allem zu kurzen Läufen.
Fortgeschrittene: Auch an den Bewegungsapparat von fortgeschrittenen Läufern stellt der 3.0. eine große Herausforderung. Hier sollten die Läufer den Schuh vor allem zum Ein- und Auslaufen benutzen, um sich langsam an die erhöhte Flexibilität zu gewöhnen. Wer sich wohl fühlt, der kann auch kurze Dauerläufe im 3.0. absolvieren.
Profis: Für die Füße von Profis ist der Schuh dank seiner Flexibilität das optimale Trainingsgerät. Auch Profis sollten sich aber erst langsam ans Barfußfeeling herantasten. Wer sich wohlfühlt, der kann abwechselnde Trainingseinheiten mit dem Nike Free 3.0 absolvieren.
Ihr seht: Das Barfußlaufen im Nike Free ist fast schon eine Kunst für sich. Generell tut ihr euren Füßen Gutes, wenn ihr auf den Schuh umsteigt. Allerdings ist es dabei sehr wichtig, dass ihr nicht gleich mit dem leichtesten Modell anfangt, um Schmerzen zu vermeiden und den Trainingseffekt hoch zu halten.
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