Die größte Chance des Lebens - Africa Soccer Developments


Wenn man in Deutschland Menschen mit dem Thema „Fußball in Afrika“ konfrontiert und fragt, was sie über Fußball auf dem schwarzen Kontinent wissen, nennen viele zunächst die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und die Vuvuzelas in den Stadien. Oft es ist es damit aber bereits getan, gilt Afrika für viele doch nach wie vor als Fußballentwicklungskontinent.
Länder wie die Elfenbeinküste, Kamerun oder Nigeria werden bei großen Turnieren daher noch immer belächelt und tauchen trotz absoluter Weltklassespieler wie Didier Drogba oder Samuel Eto’o nicht mal im erweiterten Favoritenkreis auf.
 
Wie falsch diese Einschätzung ist, zeigt allein die angesprochene Weltmeisterschaft 2010. Dort schaltete Südafrika bereits in der Gruppenphase die europäische Fußballgroßmacht Frankreich (2006 immerhin noch Vize- und 2002 gar Weltmeister) aus, Ghana drang bis ins Viertelfinale vor, wo es erst sehr unglücklich im Elfmeterschießen ausschied und selbst das lange Zeit nicht für eine Weltmeisterschaft qualifizierte Algerien trotzte England ein 0:0 ab.
 
Eine Halb- bzw. gar Finalteilnahme blieb den afrikanischen Teams zwar bis dato verwehrt, aber angesichts des gewaltigen Potenzials und der schier unermesslichen Anzahl an Talenten des Kontinents, ist es nur eine Frage der Zeit bis es soweit ist.
 

ASD
Afrikanische Fußball-Talente zu finden und zu fördern ist die Aufgabe von Africa Soccer Developments (ASD). Die unabhängige, d. h. nicht an einen Club gebundene, europäische Fußballschule im Herzen Kapstadts spürt afrikanischen Fußballnachwuchs auf und führt ihn schon in frühen Jahren an den europäischen Fußball heran.
 
Ziel der Fußballschule ist es in erster Linie, das trickreiche und leichtfüßige Spiel der Afrikaner mit dem disziplinierten der Europäer zu vereinen. Denn im Gegensatz zu Afrika stehen in Europa Taktik, mannschaftliche Organisation und schnelles Passspiel im Vordergrund.
 
Ein Beweis: Jeder afrikanische Spieler ist im Schnitt 3,6 Sekunden am Ball … in europäischen Profi-Ligen liegt man hier nur bei 1,8 Sekunden. ASD kombiniert also die individuellen Fähigkeiten und versucht afrikanische Techniken zu bewahren.
 

Auswahl. Entwicklung. Vermittlung.
Das sind die 3 Stufen von Africa Soccer Developments. Jedes Jahr werden bis zu 30 Spieler von 15 bis 19 Jahren aufgenommen und ganzheitlich betreut. Ähnlich wie in den europäischen Fußballinternaten wird nämlich auch bei ASD nicht nur auf die fußballerische Ausbildung geachtet, sondern auch Wert auf ein familiäres Umfeld gelegt, das die jungen Talente gern ihr zu Hause nennen.
 
Da es trotz allen Talents leider keine Garantie für eine große internationale Fußballkarriere gibt, wird das Training außerdem mit schulischem Unterricht kombiniert. So ist jeder Spieler, der das Internat verlässt, optimal auf das spätere Leben vorbereitet und läuft keine Gefahr „auf der Strecke zu bleiben“.
 
Erstes Ziel bleibt dennoch der Profivertrag im Fußballgeschäft. Um den Spielern Möglichkeiten zu geben sich zu präsentieren, werden daher regelmäßig Gastspiele in Europa abgehalten und das mit beachtlichem Erfolg: Seit 2009 – dem Gründungsjahr der ersten Soccer School – schafften bereits vier Schüler den Sprung in eine europäische Profiliga.
 
Wir, von engelhorn sports wurden auf die Truppe aufmerksam, als wir für unsere Katalog-Produktion in Kapstadt waren und vor Ort geeignete Kicker für Fotos recherchierten. Die neue Generation von talentierten jungen Fußballern steht hier bereits in den Startlöchern, bereit die größte Chance ihres Lebens zu nutzen! Wer die talentierten Jungs genauso klasse findet wie wir und Kontakt mit den jungen Kickern aufnehmen möchte, kann sich bei uns melden. Wir sind gerne dabei behilflich, den Kontakt herzustellen.
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