Das Team le Rêve: Stärkung der Tiefenmuskulatur

Die Stärkung der Tiefenmuskulatur ist für jeden von uns relevant. Arnhild vom Team Le Rêve berichtet, warum unsere Tiefenmuskulatur so wichtig ist und wie wir diese verbessern können. Arnhild ist oft mit dem Mountainbike unterwegs und nimmt gern an Mountainbike-Marathons und gelegentlich auch Straßenrennen teil. Jedoch hat in den letzten Jahren auch das Krafttraining für sie einen immer größeren Stellenwert bekommen. 
Beschwerden weil die Tiefenmuskulatur zu schwach ist
Beim letzten längeren Rennen hatte ich gegen Ende Rückenschmerzen, vom Nacken ganz zu schweigen: Der war noch Tage später komplett verspannt. Damit aber nicht genug: Meine Hände haben während den endlosen, ruppigen Abfahrten ebenso gelitten wie meine Beine, die diese passive Haltearbeit nicht gewohnt waren. Auf einem Etappenrennen hatte ich nach ein paar Tagen sogar Schwierigkeiten, mit rechts die Bremse zu bedienen! Fazit: Totalausfall.
Naja, wir wollen mal nicht so sein, schließlich haben die Beine fleißig hochfrequentig gekurbelt, das Herz brav gepumpt: Ausdauer passt. Meine Kraft aber nicht, gar nicht. Und der Rumpf erst recht nicht, überhaupt gar kein bisschen!
Wir glauben, wir seien stark, weil wir in dem, was wir tun, vielleicht ganz ordentlich was leisten: egal ob Laufen, Fußball, Skilaufen bzw. Snowboarden, Radfahren und so weiter - die meisten Sportarten sind sehr einseitig! Verletzungen, Überlastung, Gelenk- und Strukturschäden sind da vorprogrammiert. Ergänzend zu der eigenen Grunddisziplin sollte man immer auch allgemeine athletische Übungen, Ausgleichs-, Beweglichkeits- und Krafttraining betreiben, um den Körper richtig fit zu halten. Auch bei mir muss der ganze Körper gut in Form sein, damit ich auf dem Rad die optimale Leistung bringen kann.


Wie kann ich meine Tiefenmuskulatur stärken?
Also (und ich übergehe jetzt den Part, wo man weit ausholt, um zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ich so gar keine Rumpfmuskulatur habe) beschloss ich, meine Studiomitgliedschaft in Zukunft besser auszunutzen und in nächster Zeit vor allem die bisher weitestgehend gemiedenen Kursangebote mit zu nehmen. Daher habe ich mir 3 Kursangebote ausgesucht, um meine Tiefenmuskulatur zu stärken:
1. Foamrolling & Mobilisation
Zum Einstieg habe ich beim Foamrolling & Mobilisation mitgemacht. Selbstmassage mit der Blackroll, dazu ein paar ruhige Übungen für die Beweglichkeit, insgesamt 30 Minuten. Das klingt machbar für den Einstieg. Machbar schon, aber auch hart: Immerhin kam nicht nur ich gewaltig ins Schwitzen. Raus ging ich mit einem Lächeln: Ich habe mich aufgerichtet gefühlt und entspannter, wenn auch geschafft. Gebongt: Hier werde ich weiterhin aufkreuzen, wann immer der Zeitplan es gestattet.
2. Pilates
Als nächstes war ich beim Pilates. Da lag ich wie ein voller Sack Kartoffeln, war schwach, unkoordiniert sowieso. Kein schöner Anblick. Aber es hat Spaß gemacht und sehr gut getan. Auch hier ging ich trotz aller Anstrengung beschwingt nach Hause. Allerdings fiel mir die Tage darauf das Lachen schwer: Jaja, da meldet sich doch die Bauchmuskulatur .....! Auch der Pilateskurs hat sich also bewährt und wird in Zukunft nach Möglichkeit besucht.
3. Wirbelsäulengymnastik
Nächster Kurs: Wirbelsäulengymnastik. Das klingt so harmlos und seniorentauglich, aber lasst euch ja nicht täuschen: Dort nämlich ging's am bisher härtesten zur Sache! Also habe ich ziemlich bald schon zu kämpfen gehabt, ich gebe es freimütig zu. So unähnlich dem Pilates waren die Übungen teils übrigens gar nicht, aber härter, komplexer, anspruchsvoller.
Während die Trainerin vorn eine nette Choreographie auf's Parkett legte, gab ich linkisch-verkorkste, dazu noch zittrige Ungelenkigkeit zum Besten, konnte zwischen zwei keuchenden Atemstößen (von wegen „Tiiiieeeef eeeeiiiinatmen!“, derweil hatte ich längst dreimal Luft geholt) immerhin gelegentlich über mich selbst lachen und außerdem aus dem Augenwinkel feststellen, dass ich nicht als Einzige ein solch klägliches Schauspiel zuwege brachte. Außerdem sorgte der Anspruch auch für die nötige Abwechslung: Langweilig war mir nie und ich hatte auch keine Zeit, zu lange darüber nachzudenken, ob mir das nicht alles zu anstrengend ist. Somit auch hier: Empfehlenswert!


Keine Ausreden suchen!
Die Ausrede „der Kurs ist immer dann, wenn ich keine Zeit habe“ bzw. „regelmäßig schaff' ich das sowieso nicht“ passt bei jedem Standard-Studio mit durchschnittlichem Kursangebot nicht. Denn letztlich ist es egal, ob ich zum TRX® gehe, zum Bauch-Beine-Po, Wirbelsäulengymnastik, Bauch & Rücken, Bodyskills®, DeepworkTM , Yoga oder wie sie sonst noch alle heißen mögen. Immer geht es um die Stärkung der Tiefenmuskulatur, des Rumpfes, der Körpermitte. Und das kann nie schaden, denn die hat es bei den meisten von uns bitter nötig. Also nur Mut und munter ausprobieren, was euer Studio so zu bieten hat!

Es wird niemals leichter, wir werden nur besser!
Geben wir uns keinen Illusionen hin: Es wird niemals leichter, wir werden nur besser! Aber genau dafür lohnt es, sich zu quälen. Ob wir dann schlussendlich auf dem Bürostuhl vom starken Rücken profitieren oder auf dem Fahrrad, ob uns der stabilere Nackenbereich vor Kopfschmerzen schützt oder wir einfach etwas aufrechter durch die Gegend spazieren oder wir uns über ein wenig mehr Beweglichkeit im Alltag freuen dürfen, eines steht fest: Profitieren wird sicherlich jede/r von der Stärkung der Tiefenmuskulatur!

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