Das Ortovox Safety Lab 2: Vorbereitungen für Skitouren


Der Winter ist da! Doch bevor es los geht, ihr die Ski in den Kofferraum schmeißt und blindlinks irgendwo hoch rennt, oder runter dübelt, solltet ihr euch erst mal vorbereiten. Dabei geht es weniger ums Schmieren der Brotzeit und das Befüllen der Teekanne, sondern um Risikoreduktion durch ordentliche Vorbereitungen für Skitouren.
Im zweiten Abschnitt des Ortovox Safety Academy Labs dreht sich alles genau um diese Punkte. Neben dem richtigen Verhalten im Gelände kann nämlich bereits daheim das Risiko maßgeblich reduziert werden. Der Film "Vorbereitet sein" beschäftigt sich mit allen relevanten Themen.
Das A und O der richtigen Planung
Zusammenfassend können folgende Standards in der Planung festgehalten werden: Zunächst einmal ist es wichtig, den richtigen Partner zu finden, der nicht nur von den skifahrerischen Skills zu euch passt, sondern auch Gefahrenstellen erkennen kann und weiß, wie man sich im Notfall verhalten muss und welche Maßnahmen im Worst-Case zu ergreifen sind.
Natürlich müsst ihr dann die richtige Tour auswählen. Dazu sind die Rahmendaten zu betrachten. Wie ist und wird das Wetter? Wie sind die Schneelage und der Schneeaufbau? Das wesentliche Tool dabei ist der Lawinenlagebericht. Er liefert alle relevanten Daten für Unternehmungen in einer bestimmten Region.
Sobald ihr wisst, wo die Verhältnisse passen, geht es an die Planung samt topografischer Karte und Führerliteratur. Nützlich ist Kartenmaterial mit einem möglichst kleinen Maßstab - 1:25.000 sind hier ideal. Sie geben Aufschlüsse über Exposition, Hangsteilheit, Geländeformen, die zur Falle werden können, und natürlich über Entfernung und Höhenmeter, die es auf der Tour zu bewältigen gibt.
Wichtig ist, dass potentielle Gefahrenstellen bereits in der Karte markiert werden und dann im Gelände entsprechend beurteilt werden. Der Ortovox Tourenplaner ermöglicht hier eine komplett digitale Planung.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, immer ein Ausweichziel zu definieren, für den Fall, dass die Verhältnisse in der Realität am Startpunkt der Tour von den Planwerten abweichen. Entsprechend der Tour und der Begleiter sollte eine grobe Zeitplanung aufgestellt werden. Realistisch sind 300-400 Höhenmeter pro Stunde, wobei natürlich die Bedingungen und das Gelände eine Rolle spielen. Bei viel Neuschnee oder langen Flachstücken muss unter Umständen mehr Zeit eingeplant werden.
Soweit die Theorie, auf zur Praxis!
Nachdem die Planung in der Theorie erfolgt ist, geht es nun tatsächlich ans Schmieren der Brotzeit und ans Packen der Ausrüstung. Standardmäßig muss immer eine Notfallausrüstung mitgeführt werden, die aus LVS-Gerät, Sonde und Schaufel besteht. Weitere Safetytools wie ein Helm, Lawinenairbag, Biwaksack, Erste-Hilfe-Set und Smartphone empfehle ich zusätzlich für jede Tour.
Je nach Tourenlänge machen Rucksäcke zwischen 20 und 35 Liter Sinn, für Mehrtagestouren durchaus mehr. Wechselkleidung, Sonnencreme, Sonnenbrille sowie Harscheisen im Frühjahr, Pickel, Steigeisen, Gurt etc. bei Gletschertouren sind weitere sinnvolle Ausrüstungsgegenstände.
Wissen testen, gewinnen und kostenlos trainieren
Wer jetzt hellhörig geworden ist, dem empfehle ich das Safety Academy Lab Gewinnspiel, bei dem es bis Anfang Januar Ortovox ABS Rucksäcke und viele weitere tolle Preise zu gewinnen gibt.
Für alle, die sich eigenständige Schritte im Gelände noch nicht zutrauen, hat Ortovox mit den Partnerbergschulen der Safety Academy eine super Initiative gestartet und stellt 100 kostenlose Wochenendkurse bereit. First come – first serve! Hier geht’s zu den kostenlosen Trainings.
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