Dainese Protektoren im Test: Racing Knee Guard Extreme & Performance Elbow Guard


Immer häufiger trifft man Mountainbiker, die sich mit Protektoren schützen. Gerade unter den Freeridern und Downhillern gehören Protektoren zur Standardausstattung.
Durch die Inflation der Federwege kann man es heute auch mit All-Mountain-Bikes richtig krachen lassen. 150 Millimeter Federweg sind in dieser Klasse bereits Standard. Vor einigen Jahren waren solche Federwege nur den Downhillern vorbehalten. Durch den breiteren Einsatzbereich und die besseren Fahrwerke der neuen Bikes steigt auch die Risikobereitschaft der Biker. Im gleichen Maße sollte auch die Schutzausrüstung angepasst werden. Helm und Handschuhe haben sich bei den meisten Bikern bereits durchgesetzt.
Weitere Schutzausrüstung, wie die von mir am Heidelberger Königsstuhl getesteten Dainese Ellenbogen-Protektoren „Performance Elbow Guard“ und Dainese Knie-Schienbeinprotektoren „Racing Knee Guard Extreme“ , sind bei der breiten Masse immer noch die Ausnahme.

 
 
Racing Knee Guard Extreme & Performance Elbow Guard
Knie- und Schienbeinprotektor mit steifen Polypropylenplatten auf weichem gelochtem Polyethylenmaterial mit reißfestem Stretchnetz und weicher Polsterung am Knöchel. Seitliche Schnallen für eine einfache Öffnung und drei Klettregulierungen. Zulassung CE EN 1621/1.
 
Performance Elbow Guard
Beweglicher Ellbogenprotektor mit drei Hartplatten aus Polypropylen (Zulassung CE EN 1621.1), mit drei Regulierungshaftbändern und sehr gut belüfteter, weicher Polsterung. Garantiert maximale Leistungsfähigkeit.
 
Features
Panzerung: Polypropylenplatt
Klettregulierung
Schnallen (Nur Knie-Schienbein Protektor)
Zulassung CE EN 1621/1
Material
Steife Polypropylenplatten
gelochtes Polyethylenmaterial
reißfestes Stretchnetz

Erster Eindruck
Die Protektoren sind sehr gut verarbeitet und machen einen robusten Eindruck. Im Vergleich zu meinen bisher genutzten Protektoren sind insbesondere die Schnallen am Knie-Schienbeinprotektor ein echter Mehrwert. Einmal die Weitenregulierung richtig eingestellt, lassen sich die Schoner schnell, zuverlässig und ohne „Gurtsalat“ anlegen. Positiver Nebeneffekt: Die Klettverschlüsse werden weniger beansprucht und halten damit länger.
Auf dem Trail
Der Racing Knee Guard Extremelässt sich über die drei Klettregulierungen sehr gut am Bein fixieren und stört trotzdem nicht beim Treten.
Beim Performance Elbow Guard, der ebenfalls über drei Klettregulierungen fixiert wird, hat man anfänglich den Eindruck, dass der Protektor nach unten rutscht. Sobald man etwas ins Schwitzen kommt, was unter den Schonern zwangsläufig passiert, sitzen diese fest. Beide Protektoren werden an den Gelenken nach ein paar Abfahrten weicher und tragen sich dann umso besser.
Bisher hatte ich mit den Protektoren einen Sturz und habe mir mehrfach das Pedal gegen das Schienbein geschlagen. In beiden Fällen haben die Protektoren genau das getan was sie sollen: schützen ohne zu verrutschen! Jetzt haben die Protektoren ein paar Kratzer, ich dafür nicht.
Passform
Die Protektoren sind ergonomisch geformt und vermitteln ein angenehmes Tragegefühl. Die Protektoren sind in unterschiedlichen Größen verfügbar, was eine wichtige Voraussetzung für die optimale Passform ist.
Fazit
Safety First: Sobald man die befestigten Wege verlässt, sind Protektoren Pflicht. Keine zu tragen ist Unvermögen. Die Dainese Protektoren haben einen durchweg positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Leicht, sehr gut verarbeitet und mit einem überdurchschnittlich guten Tragekomfort sind sowohl Knie-Schienbein- als auch der Ellenbogen-Protektor mehr als sinnvolle Begleiter.
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