Brooks Racer ST5 im Test


Der Racer ST, ein Klassiker? Ich weiß nicht, ob man ihn schon so nennen darf, Potential dafür hätte er aber allemal. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten gibt es ihn noch nicht so lange wie z.B. den DS-Trainer von Asics. Er mausert sich aber zu einer ernst zu nehmenden Alternative.
Beständig in seiner Funktionalität
Der Racer ST5 existiert mittlerweile im dritten Jahr, ohne großartig verändert worden zu sein. Lediglich die Farbe hat sich von orange/blau über weiß/rot bis hin zu weiß/gelb verändert. Vielleicht ein Zeichen, dass der Schuh wirklich gut funktioniert? Sonst hätte Brooks ihn ja bestimmt weiterentwickelt.
Tadellose Performance und optimale Passform
Und das ist tatsächlich der Fall, denn er funktioniert tadellos. Die Performance des Schuhs scheint auch viele Läuferkollegen zu überzeugen. Ich sehe den Schuh mittlerweile recht häufig auf meiner Hauslaufstrecke und bei vielen Wettkämpfen.
Der Racer ST5 spricht ein recht breites Läuferspektrum an. Nicht zuletzt spielt die Passform hier eine wesentliche Rolle.
Reinschlüpfen und wohl fühlen? Darf das bei einem schnellen Schuh sein? Ja, klar! Viele Schuhe aus dem Bereich Lightweight-Trainer und Wettkampf sind oft im Verhältnis zu den „normalen“ Trainingsschuhen sehr schmal geschnitten.
Die Passform des Racer ST5 kommt daher vielen entgegen, die eben genau bei der Breite bisher Probleme hatten. Der Schuh besitzt im Mittelfuß eine mittelstarke Pronationsstütze, die allerdings nicht so weit in den Vorfuß reicht. So bleibt der Schuh angenehm flexibel und vermittelt ein sehr dynamisches Abrollverhalten.
Der Racer ST5 im Test
Ich habe den Racer ST5 in allen möglichen Situationen getestet. Vom Trainingslauf über Bahntraining bis hin zu Wettkämpfen oder der Halbmarathondistanz. Er hat mich nie im Stich gelassen. Sein doch recht geringes Gewicht von nur knapp 250g (Größe US 9) vermittelt ein sehr spritziges Gefühl am Fuß. Gepaart mit einer nicht zu harten Dämpfung macht der Racer auch auf langen Asphaltstrecken viel Spaß.
Der Schuh folgt bisher allerdings nicht dem Trend zu immer flacheren Schuhen. Die Sprengung liegt bei rund 10-12mm und fühlt sich recht hoch an. Das ist aber Geschmacksache. Für Läufer, die mit der Ferse zuerst aufsetzen, ist das sogar nicht mal verkehrt. Denn der Schuh bietet somit mehr Dämpfungsmaterial im Fersenbereich und liefert genau da Komfort, wo ihn die meisten anderen Wettkampfschuhe einsparen.
Ein vielseitiger Schuh in jeder Hinsicht
Was mich bei dem Racer überzeugt, ist seine Vielseitigkeit. Man kann ihn für so ziemlich alles einsetzen, auf das man gerade Lust hat. Ob jetzt gerade ein Tempolauf auf dem Plan steht oder man einen Wettkampf bestreiten will, ist dem Schuh so ziemlich egal. Er bietet dem Fuß eine solide Grundlage, um zur Höchstleistung aufzulaufen. Somit steht einer neuen Bestzeit auf Kurz- und Langstrecke nichts mehr im Weg!
Newsletter