Bodyweight vs. klassisches Krafttraining - Was ist effektiver?

Crossfit, Calisthenics und Co. Das Bodyweight-Training wird im Zuge des Functional-Fitness-Trends immer populärer! Da stellt sich die Frage: Welche Trainingsformen sind effektiver? Und mit welchem Training erreiche ich schneller meine Ziele?

Womit wir auch schon zum entscheidenden Punkt kommen:

Was sind eure Ziele?

Anstatt die verschiedenen Trainingsformen  gegeneinander antreten zu lassen, solltet ihr euch unbedingt diese entscheidenden Fragen stellen:

- Was sind eure Ziele?
- In welcher Lebenslage befindet ihr euch - sprich seid ihr schon berufstätig und habt wenig Zeit, oder könnt ihr nahezu jeden Tag 1-2 Stunden in euren Sport investieren? 
- Möchtet ihr gezielt Muskeln aufbauen, oder steht für euch vor allem Funktionalität und Athletik im Vordergrund?

Die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Trainingsformen werden euch schnell in die eine oder andere Richtung lenken.

Bodyweight - Training mit dem eigenen Körpergewicht

Die Rahmenbedingungen um diese Trainingsform auszuüben, sind ideal. Ihr benötigt weder ein Fitnessstudio - seid also komplett ortsunabhängig - noch habt ihr monatliche Fixkosten. Wer also die Fitnessstudio Atmosphäre nicht mag, oder sehr viel unterwegs ist, hat mit dem Bodyweight Training eine ideale Möglichkeit, fit zu bleiben. Die klassischen Übungen wie Kniebeugen, Liegestütze, Klimmzüge etc. könnt ihr nahezu überall durchführen.  

Intensität, Schwierigkeitsgrad und Trainingsprinzip

Generell solltet ihr beim Bodyweight Training mehr Geduld mitbringen als beim klassischen Krafttraining im Studio. Ihr könnt zwar in kurzer Zeit tolle Ergebnisse erzielen, aber sagen wir es mal so - nicht alle fortgeschrittenen Übungen sind einfach durchzuführen.

Jeder, der sich schon einmal an der "Human Flag" probiert hat, weiß, was wir damit meinen. 

Vorteile Bodyweight Training

- Wie bereits erwähnt, könnt ihr das Training jederzeit und überall durchführen. Ihr seid dadurch sehr flexibel und habt keine Zusatzkosten. 

- Der Einstieg in das Bodyweight Training ist relativ leicht. Liegestütze, Kniebeugen und Co.  sind vom technischen Schwierigkeitsgrad noch relativ gering und mit ein wenig Know-How solltet ihr diese Übungen sauber ausführen können.

- Es wird nie nur ein Muskel isoliert trainiert. Mit dem ganzheitlichen Konzept sorgt ihr also für eine gesunde Muskelbalance und baut eine starke Tiefenmuskulatur auf. Ihr baut damit eine gesunde Basis um später eventuell mit schweren Gewichten trainieren zu können.

- Die meisten Übungen sind sehr funktionell. Die vielen athletischen und turnerischen Übungen steigern vor allem die Koordination und bereiten euch so auf die alltägliche Belastung vor. 

Anspruchsvoll mit steigender Intensität

Anders als beim klassischen Krafttraining steigert ihr die Intensität beim Bodyweight Training, indem ihr den Winkel, den Hebel, die Ausführungs-Geschwindigkeit, das Trainingsvolumen erhöht oder von der beidseitigen zur einseitigen Variante wechselt. 

Dadurch steigt der Schwierigkeitsgrad meistens drastisch an!

Der Übergang von der regulären Kniebeuge zur höllisch schweren Pistol-Squat ist ein gutes Beispiel. 

Mit steigender Intensität wächst ebenso der technische und koordinative Schwierigkeitsgrad und es kann schon einige Wochen dauern bis ihr eine neue Übung wirklich beherrscht. 

Die richtige Kombination finden 

Das eine bedeutet nicht, dass ihr das andere ausschließen müsst. Ihr könnt ein "klassisches Krafttraining" wunderbar mit Bodyweight Training kombinieren und so gezielt und isoliert Muskelgruppen ansteuern. Ihr solltet auf jeden Fall viel ausprobieren. Zum einen setzt ihr mit verschiedenen Variationen immer wieder neue Reize und zum anderen lernt ihr so am besten welche Trainingsformen für euch geeignet sind und womit ihr die besten Ergebnisse erzielt. 

In diesem Sinne viel Spaß beim Ausprobieren und bis demnächst!

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