Biken in Heidelberg: Feeling wie in der Toskana

Was braucht man alles für eine perfekte Trainingsrunde mit dem Mountainbike? Sonne, trockene Waldpfade und guten Kaffee! All das findet man im wunderschönen Heidelberg. 2009 war Heidelberg die wärmste Stadt Deutschlands und so macht es hier besonders Spaß, für die anstehende Wettkampf-Saison zu trainieren.


Heidelberg – Mein Traumrevier zum Mountainbiken
Ja ich gebe es zu, ich bin „Schönwetter-Fahrer“. Zumindest im Training bevorzuge ich die trockenen Bedingungen. Wenn die Sonne vom Himmel strahlt, das Wasser im Neckar blau glitzert und die Leute fröhlich sind, dann kommt in mir ein „Happy-Feeling“ auf. Deshalb bin ich froh, in der Metropolregion Rhein Neckar trainieren zu können. Aber auch bei „schlechten“ Witterungsverhältnissen ist in Heidelberg Spaß garantiert. Dann werden die Steine und Wurzeln ein wenig rutschig und so sind die fahrtechnischen Ansprüche extrem hoch. Aber, und das ist der Vorteil in Heidelberg, es entsteht dort kein Schlamm bei Regen. Das Rad bleibt sauber und man kann alle Singletrails noch gut befahren.
Singletrails wie am Gardasee in Italien
In und um Heidelberg hat man eine enorm große Auswahl an schönen, verwinkelten Singeltrails, die man im Training fahren kann. Dazu könnt Ihr Euch dieses Video anschauen.
Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten sich im Wald „auszutoben“ und mit dem Mountainbike Spaß zu haben. Man hat die Qual der Wahl. Vom technisch extrem anspruchsvollen Felsenpfad bis zum „flowigen“ Singletrail in Richtung Stadt vom Weißen Stein oder Königstuhl hinab. Eine Trainingseinheit dauert bei mir meist zwischen 2-4 Stunden. Wenn ich meine Route gut plane, kann ich in dieser Zeit fast ausschließlich Singletrails fahren. Wo hat man sonst so eine Vielfalt?

Respekt im Wald!
Ganz wichtig, wir haben Respekt im Wald. Er ist für alle da und jeder sollte sich in diesem erholen können, auch Wanderer und Spaziergänger. Deshalb fahren wir langsam, falls uns jemand entgegen kommt.
Ab auf die Himmelsleiter
1200 Stufen und 270 Höhenmeter. Meine persönliche Bestzeit dort hoch beträgt 9:45 min. Danach hatte ich aber auch drei Tage lang Muskelkater! Als zusätzliches Athletiktraining nach der Radtour kann ich es nur jedem empfehlen, diese Himmelsleiter 1x zu bezwingen. Mein persönlicher Tipp: Fangt langsam an, denn 1200 Stufen am Stück können lang werden. Den Einstieg zur Himmelsleiter findet ihr oberhalb vom Heidelberger Schloss.
Mein Geheimtipp
Wer nach dem Training dann noch nicht genug hat, der kann sich auf dem Wasser entspannt „auspaddeln“. „Stand up paddling“ ist seit einigen Jahren total im Trend. Wenn die Temperaturen es zulassen und die Sonne scheint, bietet ein Veranstalter in der Nähe des „Bootshaus-Simon“ die Möglichkeit an, sich dort so ein Board für eine gewisse Zeit zu mieten oder gleich einen Kurs zu belegen. Nach ein wenig Übung kann man dann die schöne Trainingsrunde bei einem herrlichen Ausblick auf die Stadt Revue passieren lassen.


Das Beste kommt zum Schluss
Wenn ich mein Training beendet habe, kröne ich es meist mit einem leckeren Cappuccino im „B41“. Dort treffe ich mich mit Freunden auf einen leckeren Kuchen oder nehme einen Express-Espresso zu mir.
Probiert es aus, kommt nach Heidelberg und habt Spaß auf dem Mountainbike! Vielleicht holt ja auch Euch das „Happy-Feeling“ ein.
Ride on!
Euer Marcel

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