Biken bei Nacht - auch im Dunkeln spannende Trails befahren!

Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit kommt jeden Tag etwas früher. Trotzdem möchte ich nicht auf mein Mountainbike-Training verzichten. Deshalb gibt’s zwei Möglichkeiten: Entweder fährt man bei Tageslicht bis ca. 17 Uhr (aber mal ehrlich, wer schafft das schon?) oder man schnallt sich eine Lampe an den Lenker, um damit bei Dunkelheit zu fahren.
Auch ich schaffe es nicht immer, meine Trainingskilometer bei Tageslicht zu absolvieren und habe das Biken bei Nacht ausprobiert! Und ich kann Euch verraten – das ist ein Megaspaß!

Die Erleuchtung – „Lupine Lightning Systems“
Wer also in der Nacht mit dem Mountainbike den Wald durchqueren möchte, braucht ein extrem helles Licht, denn bei Dunkelheit fällt die Orientierung deutlich schwerer. Vor allem, wenn man auf engen und verwinkelten Singletrails unterwegs sein will, sollte das Licht einen runden Lichtkegel besitzen, da man so auch herab hängenden Gegenständen frühzeitig ausweichen kann.
Ich habe mir die sehr hochwertige „Wilma 7“ Lampe von Lupine Lightning Systems ausgesucht. Das Licht besitzt eine maximale Leuchtkraft von unglaublichen 2800 Lumen. Damit kann man bei voller Leuchtkraft 1h 40 min. durch den Wald fahren. Wer länger mit dem Mountainbike unterwegs sein will, greift zur Wilma 10 oder Wilma 14. Dann sind bei voller Leuchtkraft bis zu 3h 20 min. möglich. Das sollte für die meisten Trainingsrunden im Wald und bei Dunkelheit ausreichend sein.
Die Vorbereitungen nach Feierabend!
Endlich Feierabend, Zeit fürs biken! Die Montage der Lupine Wilma 7 ist kinderleicht. Der Akku kann unter dem Vorbau oder am Oberrohr mit einem Klettverschluss befestigt werden. Die Lampe wird mit einem Gummiring um den Lenker geklemmt – Fertig!
Alternativ kann man die Lampe auch am Helm befestigen. Dies empfiehlt sich meiner Meinung nach vor allem dann, wenn man sich in dem Gelände nicht sonderlich gut auskennt. Da das Sichtfeld durch die Dunkelheit eingeschränkt ist, fällt die Orientierung schwer. Deshalb benötigt man eine gute Ortskenntnis und muss das Gelände kennen.
Das erste Mal Biken im Dunkeln!


Es kann also losgehen. Ich gebe zu, das ist meine erste Trainingsrunde bei Dunkelheit. Nach kurzer Eingewöhnungsphase bekomme ich sogar richtig Lust, die dunklen Singletrails zu befahren und um die nächsten Kurven zu ziehen. Man darf allerdings keine „Angst“ vor dem Wald haben. Denn ab und zu trifft man natürlich schon Tiere, die in den Abendstunden aktiv werden.
Jedoch besteht bei uns kein Grund zur Sorge. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Tier „umgerannt“ zu werden, würde ich doch als sehr gering einschätzen. Also weiter! Über die nächsten Stufen und wieder links in den Anstieg hoch. Die Dunkelheit motiviert. Denn man möchte immer wissen, was nach der nächsten Kurve kommt.
Wiederholungsbedarf!
Ich habe nach der ersten Tour richtig Freude daran gefunden. Das Training bei Nacht schult den Orientierungssinn und bringt einen gewissen Reiz mit sich. Deshalb wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich bei Dunkelheit die Singletrails gerockt habe :)
Ein kleiner Tipp von mir zum Schluss: Fahrt trotz Dunkelheit mit einer klaren Sportbrille, wie z.B. von Rudy Project oder Uvex. So schützt Ihr Eure Augen vor Kälte und Schmutz!
Wenn Ihr also auch Lust bekommen habt, neue Erfahrungen auf dem Mountainbike zu machen, dann kommt zu uns ins Untergeschoss ins Sporthaus nach Mannheim. Wir bieten Euch die Möglichkeit, eine solche Lupine-Lampe live in der Licht-Testbox und auf dem eigenen Mountainbike zu testen.
Ich kann Euch versprechen – Ihr werdet Spaß haben :)
Ride on!
Euer Flesh
P.S.: Aber Achtung, bitte! Solch eine Lampe eignet sich zwar hervorragend zum Biken im Wald, jedoch nicht für den Straßenverkehr. Also achtet darauf, dass ihr euer Bike auch entsprechend der StVZO ausrüstet, falls die nächsten Trails nicht gleich um die Ecke sind.

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