Athletenvorstellung engelhorn sports Team: Joshua Sickinger

Mein Name ist Joshua Sickinger und seit September studiere ich in Kooperation mit der Rudolf Wild GmbH & Co. KG an der DHBW Mannheim Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Industrie. In meiner Freizeit findet man mich, wie sollte es auch anders sein, meistens auf dem Sportplatz. Ansonsten spiele ich gerne Trompete oder bin ich mit Freunden unterwegs. Für das engelhorn sports Team starte ich seit 2012.
Es gibt heutzutage viele Funsportarten. Wie bist du gerade zum Laufen bzw. zur Leichtathletik gekommen? Und was ist das Interessante daran?
Als ich mit 10 Jahren anfangen wollte, richtig Sport zu treiben, musste ich mich zwischen Fußball und Leichtathletik entscheiden. Ich habe mir damals gesagt, ich probiere es mal mit Leichtathletik und wenn es mir keinen Spaß macht, wechsle ich zum Fußball. War wohl nix, ich bin nicht mehr vom Laufen weggekommen. Schon eine Woche ohne das Laufen hat Auswirkungen auf meine Stimmung. Mir macht es einfach Spaß, meine körperlichen Grenzen auszutesten und bis ans Limit zu gehen. Das Gefühl nach einer guten Einheit finde ich einfach klasse, wenn man weiß, was man geleistet hat.
Was ist deine Lieblingsdisziplin? Bist du eher Mittel- oder Langstreckler bzw. Bahn- oder Straßenläufer?
Das ist bei mir schwierig zu sagen. Ich sehe mich als Bahnläufer, bin aber auch auf der Straße konkurrenzfähig. Meine Strecken beginnen ab 1500m aufwärts, wobei ich mich langfristig eher auf den längeren Strecken sehe. Dort habe ich noch mehr Potenzial nach oben. Meine Lieblingsdisziplin sind die 3000m Hindernis, eine sehr harte Strecke, die höchste Disziplin erfordert.
Wo trainierst du am liebsten? Auf der Bahn, im Wald oder auf der Straße?
Die Bahn bevorzuge ich, da kann man sich so richtig „die Kante geben“ und „abschießen“. Außerdem hat der Trainer alles gut im Blick und kann währenddessen das Training analysieren. Aber auch Waldstrecken finde ich super, denn auf weichem Untergrund kann man so richtig „schöne lockere“ Regenerationsläufe machen.
Läufst Du lieber in der Gruppe oder eher allein und warum diese Entscheidung?
Das Bahntraining mit den Tempoläufen mache ich lieber in der Gruppe, da pusht man sich gegenseitig und kann sich auch mit der Tempoarbeit abwechseln. Oder falls es im Training wirklich nicht läuft, einfach mal mitrollen und den anderen die Tempoarbeit überlassen. Außerdem bin ich relativ klein. Also kann ich meine Größe an sehr windigen Tagen als Vorteil nutzen und mich hinter meinen größeren Trainingskameraden vor dem Wind verstecken und somit Kräfte sparen, um vielleicht dann sogar auf den letzten Metern aus der Deckung zu kommen :D
Wie oft trainierst du die Woche?
Im letzten Winter habe ich meine Trainingsintensität auf 7-9 Trainingseinheiten pro Woche hochgeschraubt. Jetzt im Sommer während der Wettkampfsaison trainiere ich natürlich nicht so häufig, damit ich die Spritzigkeit nicht verliere und noch genug Zeit zur Regeneration habe. Während dieser Zeit schnüre ich „nur“ noch 6-7 Mal pro Woche meine Laufschuhe.
Wie schaffst Du es, diese Einheiten in den Alltag zu integrieren, ohne dass dabei dein Studium darunter leidet?
Alles eine Frage von gutem Zeitmanagement. Wenn andere noch in ihrem Bett liegen und es draußen noch dunkel ist, findet man mich 1-2 Mal pro Woche schon draußen auf der Laufstrecke meine Kilometer sammeln. Es erfordert die nötige Disziplin und verlangt einem einiges ab. Man muss eben Prioritäten setzen und sich während der Trainingszeit bzw. der Lernzeit für das Studium und der Arbeitszeit voll und ganz auf diese eine Sache konzentrieren (und seinen Kopf während dieser Zeit nicht irgendwo anders haben).
Das engelhorn sports Team wird seit dieser Saison von adidas ausgestattet. Dafür hat jeder Teamathlet eine komplette mi Team Ausstattung von adidas bekommen. Welches Kleidungsstück trägst du von deiner Teamausstattung am liebsten und warum?
Mir gefällt die komplette Teamausstattung sehr gut. Die Kleidungsstücke sind bequem und für den Laufsport perfekt geeignet.
Der Motivationsfaktor spielt im Sport eine wesentliche Rolle. Wie motivierst du dich für das Training bzw. für bevorstehende Wettkämpfe?
Eigentlich benötigt es nicht viel an Motivation, um mich fürs Training zu überwinden. Es macht mir einfach Spaß. Ohne den Spaßfaktor würde das Ganze nicht funktionieren. Natürlich muss man sich ab und zu dann doch mal überwinden ins Training zu gehen, insbesondere im Winter wenn es richtig kalt ist und es schneit oder regnet oder im Sommer, wenn die Sonne brennt. Dann heißt es aber immer, sich sein gesetztes Ziel vor Augen zu halten, dann kommt die Motivation schon von alleine...;)
Welche Tipps würdest du Einsteigern mit auf den Weg geben, die mit dem Laufen anfangen möchten?
Nicht zu schnell beginnen! Lieber die ersten Trainingseinheiten mit einem für sich „ruhigen gemütlichen Tempo“ anfangen und sich nicht zu viel zumuten. Die Devise lautet: „Weniger ist mehr!“ Wenn man zu zweit laufen geht und sich nebenbei noch unterhalten kann, ohne dass es anstrengend ist, dann ist das Tempo genau richtig.
An welchem Rennen (an dem du noch nicht teilgenommen hast) möchtest du unbedingt einmal teilnehmen?
Einmal an einer Deutschen Meisterschaft der Aktiven teilzunehmen wäre schon cool. Und in ein paar Jahren möchte ich unbedingt wenigstens einmal einen Marathon in einer vernünftigen Zeit rennen.
Was ist das Besondere am engelhorn sports Team?
Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt! Wir trainieren in der Gruppe, starten gemeinsam bei Wettkämpfen und unternehmen auch sonst einiges in unserer Freizeit zusammen. Während dem Training und den Wettkämpfen unterstützen wir uns gegenseitig und spornen uns zu Höchstleistungen an. Die Atmosphäre ist einfach klasse und das Gefühl, Teil eines solchen Teams zu sein ist wirklich toll. Vielen Dank dafür!
Newsletter