Assos: Jetzt auch im Gelände unterwegs!



An welchen Typ Fahrer denkt ihr beim Thema Assos? Um die Klischees zu bedienen, kommt mir hier direkt der „gemeine Rennradfahrer“ in den Sinn. Seit dieser Saison kommt allerdings auch der Mountainbiker auf seine Kosten. Wer Assos kennt, weiß, dass das nicht nur sprichwörtlich zutrifft.


Schon seit längerer Zeit werden die Fahrer der Schweizer Nationalmannschaft im Cross Country von der Edelmarke ausgestattet. Mit der aktuellen Kollektion wagt der Hersteller den offiziellen Schritt in die MTB-Szene. Die Schweizer gehen direkt eine Zusammenarbeit mit dem wohl härtesten MTB-Event Cape Epic ein und stellen hier die Leaderjerseys. Das Profil von Cape Epic beschreibt die Anforderungen an die Rally-Kollektion optimal. 748km, 16.000 Höhenmeter in 8 Tagen fordert nicht nur den Fahrer, sondern auch das Material dazu heraus, ans Limit zu gehen.


Jersey

Wie oben angesprochen ist das SS.capeepicXCJersey_evo7, das Trikot der Leader des Cape Epic. Aber was macht dieses Trikot besonders und warum ist es gerade zum Mountainbiken optimal?


Zum einen ist das Trikot extrem angenehm zu tragen, was an den großen Stoffbahnen liegt, die verwendet werden. Dadurch kommt es zu möglichst wenig Nähten und man hat keine Stellen die bei aktiver Fahrweise zum Scheuern führen können. Die zweite große Besonderheit, ist das an der Schulter eingesetzte elastische Material, das das Trikot trotz dem sehr engen Schnitt extrem beweglich macht.



Hose

Die T.rallyShorts_s7 ist für mich das absolute Highlight der Kollektion. Bei ihr durfte sich die Entwicklungsabteilung wohl ohne Einschränkungen austoben und hat die Hose voll mit kleinen Specials gepackt. Das Material der Hose ist sehr leicht, trotz dem geringen Gewicht ist es robust gegenüber Stürzen. Laut Assos soll der verwendete Stoff auch leicht wasserabweisend sein, was sich in meinem Test nicht unbedingt bestätigt hat.


Der komplett veränderte Schnitt der Hose macht sie wesentlich beweglicher. Um diesen Effekt zu erreichen wurde der Schnitt der Hose sehr kurz gehalten, was bedeutet dass der Stoff auch am Rücken kürz über der Hüfte aufhört. Um das Polster trotz des tiefen Ansatzes an der richtigen Stelle zu halten, werden die Träger am Rücken über Kreuz geführt.


Die wohl offensichtlichste Neuheit sind die Crashpads, welche seitlich an der Hüfte angebracht sind. Die Vermutung, dass die Einsätze bei längerem Fahren zum Scheuern führen haben sich nach den ersten Testfahren ziemlich schnell zerschlagen. Das Pad ist aus einem Material, was sich leicht anpasst und fügt sich damit sehr gut an die Hüfte. Über die Notwendigkeit der Crashpads lässt sich sicherlich streiten. Meiner Meinung nach kann es nicht schaden die Pads zu verwenden, da sie gerade bei kleineren Stürzen lästige blaue Flecken vermeiden und den Komfort kaum beeinflussen. Wer allerdings auch die letzten Gramm sparen will, kann die Crashpads auch herausnehmen.

Viel Spaß auf den Trails!

Euer Steven





Steven arbeitet seit 3 Jahren in der Bike-Abteilung bei engelhorn sports, ist Student der chem. Technik und verbringt den größten Teil seiner Freizeit auf dem Fahrrad.


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