ASICS Frontrunner Matthias Müller auf dem Weg zum Transalpin-Run


Das ist er also -  mein erster Beitrag auf Sport Up Your Life!  Was mich bewegt, auf welchen Strecken und Trails ihr mich findet, welche Ausrüstung ich gerade teste und was mir in meinen Läuferalltag sonst alles in den Sinn kommt, das könnt ihr künftig hier lesen!
Zum Einstieg gibt’s eine kurze Vorstellung meiner Läufervita – schließlich sollt ihr wissen, wer hier seine Weisheiten unters Läufervolk jubelt und wo es 2014 für mich noch hingeht. Soviel vorneweg: Ziel ist das Örtchen Sexten im schönen Südtirol, das im September über ein paar kleine Umwege erreicht werden soll. Doch der Reihe nach, erst ein kurzer Schwenk zurück.
Vom Tour de France-Junkie zum Duathlon-Spezi
Es war einmal im Jahr 1997, als ein 15-jähriger Tour de France-Fan aus Karlsruhe sich sein erstes Rennrad leistete und die Leidenschaft für den Ausdauersport entdeckte. Im selben Jahr startete ich gleich meinen ersten Halbmarathon in Karlsruhe. Meine absolute Lieblingsdistanz bis heute! Noch weitere zehnmal sollten die 21,1 km in der Heimatstadt später runtergespult werden.
Darauf folgte ein kurzes Intermezzo als Triathlet, dann legte ich den Fokus auf das Bahnlaufen und den Duathlon. Das Radfahren als Leidenschaft, über 3.000 und 5.000 m, die schnellen Runden im Stadion als Stärke, die sich dann später im Ausdauerzweikampf niederschlugen. Das Resultat war 2004 der Titel als Deutscher Duathlonmeister in der U 23.
Vom Bergstraßenläufer zum Marathon-Hasen
Das ist jetzt zehn Jahre her. Seit 2007 lebe ich in Weinheim und mache hier die Bergstraße unsicher. Bei der TSG Weinheim habe ich meine sportliche Heimat gefunden. Wachenburg und Burg Windeck sind seither meine treuen Begleiter im Trainingsalltag. Ob beim Bergstraßen-Cup, dem Mannheimer Halbmarathon, der Winterlaufserie in Rheinzabern oder bei anderen Läufen der Region – hier stehe ich an der Startlinie und wetze die Sohlen auf dem Asphalt.

2011 als „Hase“ für Susanne Hahn, kam dann der erste Marathon in Frankfurt. Weitere Pacemaker-Einsätze für Anna und Lisa Hahner sollten folgen und es war jedes Mal ein gigantisches Erlebnis. Im Frühjahr 2014 kam dann der geglückte Selbstversuch über die 42,195km: Bestzeit mit 2:25:39 beim Marathon in Hamburg! Eigentlich der richtige Zeitpunkt, um sich jetzt „zur Ruhe zu setzen“. Eigentlich…
Vom Hamburg-Marathon über die Alpen nach Südtirol
Wäre da nicht mein Trainingspartner und Asics Frontrunner-Kollege Christian Alles aus Schriesheim, der mich als Teampartner für den Transalpin-Run begeisterte: 293 km von Ruhpolding über die Alpen bis nach Sexten, 8 Tagesetappen und 13.730 Höhemeter, etliche Gipfel, Täler und Pfade, die es in sich haben werden – eine vollkommen neue Herausforderung, der ich nicht widerstehen wollte!


Doch wie trainiert man hierfür „vernünftig“? Wie fühlt sich das wohl an? Auf was habe ich mich da überhaupt eingelassen? Ich habe absolut keine Ahnung! Nur eine winzige Vorahnung: erst vor zwei Wochen war ich in den Alpen wandern und hatte danach erstmal drei Tage Muskelkater! Ist das normal? Der Selbstversuch beim Transalpin-Run – er verspricht schon jetzt ziemlich spaßig zu werden…
Und ihr seid dabei! Was mich bis dahin erwartet, welche Strecken in der Vorbereitung unsicher gemacht werden, welche Ausrüstung noch verschlissen wird und wie es danach weiter geht, das alles könnt ihr in den nächsten Wochen hier auf dem Blog oder auch hier nachlesen. Denn auch euch will ich anspornen und zu neuen Zielen motivieren! Auf die neue Herausforderung als „Szene-Blogger“ freue ich mich ebenso!
Viel Spaß und flinke Beine,
Euer Matthias
 
Bilder: Matthias Müller, LaufReport.de
 
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