8 Anzeichen für falsches Laufen

Ob blutiger Anfänger oder fortgeschrittener Marathonläufer – Fehler passieren jedem, zu jeder Zeit, bei jeder Sportart. Beim Laufen ist es äußerst wichtig, auf den Körper zu hören und darauf zu achten, dann abzubrechen, wenn sich etwas nicht ganz richtig anfühlt. 

Hier könnt ihr nachlesen, woran ihr ein ungesundes Laufverhalten erkennt:

1. Du hast Schmerzen.
 

Eine simple Regel, die zu befolgen ist: Sobald Knie, Hüfte, Gelenke oder das Schienbein 4-5 Tage nach der Laufsession immer noch weh tuen, handelt es sich nicht mehr um Muskelkater, sondern um mögliches Übertraining oder das Tragen von falschem Schuhwerk. Es kann auch sein, dass deine Laufschuhe schon abgenutzt sind und dein Körper nach einem neuen Paar ruft.

2. Deine Muskeln sind verspannt.
 

Hast du mal wieder das Warm-up oder ein regenerationsförderndes Cool-down weggelassen? Versuche, dir Zeit dafür einzuplanen und deine Muskulatur auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten bzw. laufe in langsamem Tempo aus und dehne dich kurz nach.

3. Du lässt dich von vielen verschiedenen Meinungen beratschlagen. 

Anfänger hören sich gerne die Ratschläge erfahrener Läufer an und versuchen, ihr Training darauf abzustimmen. Ein guter Weg um ins Training einzusteigen. Allerdings sollte man auf den eigenen Körperrhythmus hören und sich nach dem individuellen Befinden richten. 

4. Du bist nach kurzer Zeit schon fix und fertig. 

Motivation und Ehrgeiz werden im Sport immer sehr groß geschrieben, diese beiden Komponenten sollten jedoch immer in einem gesunden Maß gehalten werden. Viele können ihre Laufgeschwindigkeit noch nicht richtig einschätzen und starten in einem zu schnellen Tempo, sodass sie die geplante Route nicht durchhalten können. Deshalb: 

Beginne deine Jogging-Runde in einem Aufwärmtempo und steigere dich peu à peu.

5. Du beginnst zu krampfen. 

Das bedeutet, deinem Körper fehlt es an Elektrolyten, du leidest unter Wassermangel oder auch Flachatmigkeit oder dein Snack vor dem Training war zu schwer und konnte nicht verarbeitet werden.  Denke daran, den ganzen Tag über genug zu trinken und nicht kurz vor deinem Run einen halben Liter Wasser zu exen. Während dem Lauf solltest du darauf achten, gleichmäßig zu atmen.

6. Du hast das Problem, dich zu motivieren. 

Natürlich ist es bequemer, auf dem Sofa die Lieblingsserie zu verfolgen. Aber dein Körper wird dir mit der Zeit danken, für jedes Mal, das du dich aufrappelst und deinen inneren Schweinehund besiegst. 

Tipp: Wenn du dich zu einem Lauftreff anmeldest, fühlst du dich eher verpflichtet, daran teilzunehmen und lässt diesen Termin ungern ausfallen. 

Erzähle auch deinen Freunden von deinen Sportplänen, dann ist das schlechte Gewissen noch größer, wenn du mal eine Runde sausen lässt!

7. Du bist übermüdet. 

Der Haushalt steht noch an nach der Arbeit und die vielen Erledigungen und Verabredungen lassen auch auf sich warten. Meist kommt da der Schlaf zu kurz und der Körper hat nicht genug Zeit, sich komplett zu regenerieren und die Energiespeicher voll aufzuladen. 

Versuche deswegen, auch einmal „Nein!“ zu sagen und eine Stunde mehr Schlaf in dein Nachtprogramm miteinzubauen.

8. Du hörst immer die gleiche Musik. 

Wenn du während deinem Lauf nur auf’s Handy starrst und verzweifelt nach einem neuen Song suchst, wird es Zeit, die Playlist zu wechseln und dich mit neuem Musik-Input zu motivieren!

So, genug Theorie – Zeit, das Gelesene in die Praxis umzusetzen! Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner nächsten Laufsession :-)

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