5 Outdoorskills, die wir diesen Sommer lernen

Ihr seid bereits erfahrene Hasen, was das Thema Outdoor-Abenteuer angeht? Na, dann habt ihr bestimmt schon folgende 5 Outdoor Skills gemeistert...oder etwa nicht?

1. Wandern im Dunkeln

Die meisten Leute wandern bei Tageslicht, aber warum nicht einmal das Gegenteil ausprobieren? Eine Tour bei Nacht ist auf jeden Fall sehr abenteuerlich und ihr müsst dabei all eure Sinne aktivieren. Probiert es einmal wie folgt aus:

- Timing ist alles. 
Plant eure Tour wenn möglich bei Vollmond und checkt auf jeden Fall die Wetterverhältnisse. Eine Wolkendecke ist unerwünscht und hat negative Auswirkungen auf eure Sichtverhälnisse.

- Geht die Sache langsam an.
Eure Augen müssen sich erstmal an die Dunkelheit gewöhnen. Ihr werdet  merken, dass es euch nach einiger Zeit leichter fällt als zu Beginn.

- Lichtquelle nicht vergessen.
Niemals! Egal ob Taschen- oder Stirnlampe, ihr solltet IMMER eine Lichtquelle dabei haben. Am besten ebenfalls Ersatz-Batterien. Die Lichtquelle kommt zum Einsatz, wenn ihr euch durch dichten Wald, wirre Routen oder über schlecht sichtbare Hindernisse kämpfen müsst.

- Sucht das passende Fleckchen.
Offenes Terrain eignet sich am besten. Think Alpine! Verschneite Pisten, Graslandschaften, Strände, Sanddünen.

- Packt einen Freund mit ein.
Vier Augen sehen mehr als zwei - zusammen entdeckt ihr eher Gefahren und sichert euch gegenseitig ab.

- Lasst euch Zeit.
Bewegt euch langsam vorwärts und seid achtsam. Aktiviert all eure Sinne und saugt die Atmosphäre ein. Es ist eine seltene und wilde Erfahrung, also genießt das Ganze.

2. Navigieren ohne Kompass

In der Regel solltet ihr stets einen Kompass dabei haben, vor allem, wenn ihr euch überhaupt nicht mit der Gegend auseinandergesetzt habt. Aber es geht auch anders: Macht euch ein ungefähres Bild von der Landschaft und nutzt stattdessen auffällige Landschaftsmerkmale wie Brücken, Zäune, Checkpoints, Anhöhen, Seen, Flüsse etc. Diese Landschaftsmerkmale helfen euch enorm bei der Orientierung.

 3. Den Atem länger anhalten

Alles Trainingssache! Versucht eure Luft länger als 2 Minuten anzuhalten. Vor allem, wenn ihr gerne schnorchelt, hilft euch eine trainierte Lunge enorm, die Unterwasserwelt zu entdecken. Sowohl Training als auch Praxis solltet ihr unbedingt immer mit einem Partner durchführen, da ihr hier stets an eure Leistungsgrenzen geht. Hier gilt: Safety First!

4. Sich leise fortbewegen

Vielleicht seid ihr in der Lage euch ganz nah an ein Reh, einen Affen usw. heranzuschleichen. Für ein ganz besonderes Bild! Für einen ganz besonderen Augenblick! Achtet auf jeden eurer Schritte. Umgeht vorsichtig Äste und Blätter, um ein lautes Knacken zu vermeiden. Achtet bei jedem Schritt darauf, vorsichtig auf eurer Ferse aufzukommen, um dann langsam über die Außenseite eures Fußes zu euren Fußspitzen zu gelangen. Danach hebt ihr langsam zuerst eure Fußspitzen und dasselbe beginnt von vorne! Bewegt euch langsamer als sonst und seid achtsam!

Zusätzlicher Tipp: Platziert eure Füße zur selben Zeit wie eure "Beute"

5. Wandern abseits der Wege

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Sicherlich ist es deutlich anstrengender, wenn ihr euch abseits der Wege fortbewegt und euch durch wildes Dickicht oder unbequeme Pfade kämpft - aber die Belohnung wird es auf jeden Fall wert sein. Einsame Strände, Aussichtspunkte wie sie keiner vor euch gesehen hat, die unberührte Natur... Außerdem ist es beim Reisen doch oft so - die unvorhergesehen Dinge sind am Ende oft die schönsten Erinnerungen!
Dabei immer dran denken. Die Natur schonen, nichts umtrampeln und Tiere nicht aufschrecken. Und: Zeckenspray benutzen :-)

Think out of the box

In diesem Sinne auf ins Abenteuer und viel Spaß beim Entdecken!

Outdoor Ausrüstung für Abenteurer:

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